Ultraschall: abdominelle / retroperitoneale Gefäße

Was ist ein Ultraschall der Bauchgefäße?

Abdominelle und retroperitoneale Gefäße sind blutleitende Gefäße im Bauch- und Beckenraum. Sie können durch Ultraschall untersucht werden. Der Ultraschall der Bauchaorta und ihrer Gefäßverzweigungen ermöglicht es, die Blutversorgung der Bauchhöhle zu beurteilen und die damit verbundene Pathologie zu identifizieren. Der Ultraschall bestimmt mit hoher Genauigkeit die Art der Expansion, die Besonderheiten des Blutflusses und den Zustand der Gefäßwände.

Bei welchen Symptomen ist ein abdominaler Ultraschall nötig?

Ein Patient mit einem Aneurysma im Bauchraum kann einen Komplex von Symptomen aufweisen. Häufiger ist jedoch ein asymptomatischer Verlauf. Dann wird die Pathologie mittels Ultraschall erkannt.

Zu den bekannten Kennzeichen, die einen Bauch- und Becken-Ultraschall erfordern, zählen:

  • lokale Symptome: Magenschmerzen im Lendenwirbelbereich;
  • regelmäßige Kopfschmerzen und Schwindel, Pulsieren in den Schläfen und im Hinterkopf;
  • Flimmern in den Augen, wenn man den Kopf dreht;
  • anhaltende Erhöhung oder Senkung des Blutdrucks;
  • nach Schlaganfällen und epileptischen Anfällen;
  • Gedächtnisstörungen.

Was zeigt der Ultraschall der Bauchschlagader?

Der Ultraschall der Bauchaorta und ihrer Verzweigungen ermöglicht es, den Zustand des Blutflusses zu beurteilen, der durch sie zu den inneren Organen der Bauchhöhle fließt, und pathologische Formen zu identifizieren, die die normale Durchblutung stören, wie z. B.:

  • Arteriosklerose,
  • Anzeichen eines abdominalen Aortenaneurysmas, bei dem es sich um pathologisch erweiterte Gefäßwände handelt, die über die Norm hinausgehen (mehr als 2 cm);
  • pathologische Verengung der Hauptgefäße der Bauchhöhle (Stenose);
  • Okklusion: stark auftretende Verstopfung des Gefäßes als letzte Stufe der atherosklerotischen Gefäßläsion;
  • abdominale Aortenthrombose.

Wie sollte man sich auf die Untersuchung vorbereiten?

Bevor ein Ultraschall der Bauchaorta durchgeführt werden kann, sollten einige Empfehlungen befolgt werden, um mögliche Störungen der Untersuchung zu verhindern:

  • zwei Tage vor dem Ultraschall Lebensmittel und Getränke meiden, die einen Blähbauch verursachen können: Milch, Hülsenfrüchte, Kohl, Gerichte mit hohem Kohlenhydratgehalt, kohlensäurehaltige Getränke;
  • es sollten keine Mahlzeiten später als 8 Stunden vor dem Ultraschall eingenommen werden; wenn der Eingriff am Morgen geplant ist, ist es besser, auf nüchternen Magen zu kommen.

Wie wird der Ultraschall der Bauchaorta durchgeführt?

Die Untersuchung des Aortenbogens selbst wird über einen Zeitraum von höchstens einer halben Stunde durchgeführt. Das Verfahren der Duplex-Sonographie unterscheidet sich nicht von dem eines herkömmlichen Ultraschalls. Die Untersuchung wird im Liegen auf dem Rücken mit einem speziellen Ultraschallsensor durchgeführt. An der vorderen Bauchdecke installiert der Arzt einen Sensor, der die Haut entsprechend der Projektion der Bauchgefäße bewegt. Die Untersuchung verursacht keine Unannehmlichkeiten oder Schmerzen. Die Ultraschalluntersuchung der Bauchaorta ermöglicht es, eine gefährliche Pathologie rechtzeitig zu diagnostizieren.

 

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