Tenosynovitis

Was ist eine Tenosynovitis?

Eine Tenosynovitis ist eine Entzündung der Sehnen und ihrer Synovialscheiden, d. h. der sie umgebenden Membranen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Sehnenscheidentzündung genannt.

Wie kommt es zu einer Tenosynovitis?

Die Sehnenentzündung kann durch körperliche Anstrengung, Trauma oder die Einnistung von Bakterien (siehe unten) verursacht werden. Im ersten Fall handelt es sich im Allgemeinen um die Wiederholung einiger kleiner Traumata, die typisch für Berufe oder Leistungssportarten sind (Musiker, Tennisspieler, Sportkletterer usw.). Diese kleinen Traumata, so geringfügig sie auch sein mögen, heilen nicht. Der Grund ist, dass sie nicht ausreichend Ruhe finden und sich daher anhäufen.

Rheuma und Sehnenentzündung

Die Krankheit hängt auch von einem rheumatischen Faktor ab: Sie tritt in der Tat häufiger in kalten Monaten und bei Personen auf, die in einer feuchten Umgebung arbeiten.

Wie äußert sich eine Sehnenscheidentzündung?

Die am stärksten betroffenen Körperteile sind Hände, Handgelenk, Unterarm, Handrücken und Achillessehne. Die Sehnenscheidenentzündung kann „knisternd“ sein (charakterisiert durch ein typisches Rascheln, das die Bewegungen begleitet), wenn die Entzündung die Sehnenscheiden faltig und unregelmäßig macht. Sie kann auch „schnappend“ sein, wenn die Sehnenscheiden hart sind, oft mit Bildung eines Knotens.

Die Symptome sind: leichte Schmerzen, Reduktion der Bewegungen in der betroffenen Region und, bei der schnappenden Sehnenscheidenentzündung, plötzliche Blockierung der Sehne während der Bewegung. Daher ist eine nachfolgende energische Kontraktion notwendig, um das Hindernis zu überwinden, mit einem charakteristischen Schnappen.

Welche Optionen haben Ärzte, die Sehnenentzündung zu therapieren?

Die Behandlung basiert auf Ruhe und Physiotherapie. Entzündungshemmende Medikamente oder Kortikosteroide sind ebenfalls nützlich.

Wenn Bakterien entzündete Sehnen auslösen

Eine infektiöse Tenosynovitis ist meist auf Streptokokken zurückzuführen, die aufgrund einer tiefen Wunde fast immer die Sehne erreichen. Die Symptome sind:

  • intensive, oft pulsierende Schmerzen,
  • Schwellung und Rötung entlang der betroffenen Sehne und
  • Bewegungsunfähigkeit.

Die Therapie basiert auf der Einnahme von Antibiotika und möglicherweise der chirurgischen Öffnung der Sehnenscheide zur Beseitigung der Eiteransammlung.

 

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