Tennisarm

Wodurch entsteht einTennisarm?

Ein Tennisarm entsteht durch eine Überlastung der Sehnen der Streckmuskulatur des Unterarmes an der Ellbogenaußenseite, dort, wo die Sehne am Knochen ansetzt – übrigens ganz gleich durch welche Sportart oder Tätigkeit.

Wie manifestiert sich ein Tennisarm?

Anzeichen für einen Tennisarm sind Schmerzen an der Ellbogenaußenseite, die in den Unterarm ausstrahlen können. Besonders, wenn man die nach oben gewinkelte Hand gegen Widerstand nach unten drückt. Oft nach einseitiger Dauerbelastung, wie zum Beispiel Schraubbewegungen beim Renovieren oder nach einem langen Tennismatch. Selbst das Heben einer Tasse oder ein Händedruck kann dann schmerzhaft sein.

Wie behandelt man diese Verletzung?

Oberstes Gebot ist die strikte Schonung des Unterarmes – in Sport, Beruf und Haushalt – und Kühlung mit Eiswasserbandagen zur Schmerzlinderung. Überprüfen der Griff- und Schlagtechnik bei Schlägersportarten. Spezielle Bandagen und Handgelenkschienen aus dem Fachhandel. In hartnäckigen Fällen versprechen gezielte Injektionen vom Arzt Linderung.

Völlige Genesung ist unumgänglich

Auch wer Sport nur als Zuschauer kennt, kann unter einem Tennisellbogen leiden. Ursache sind dann neben einer Überlastung der Unterarmstrecksehnen oft Probleme an der Halswirbelsäule. Wer den Tennisellbogen nicht ernst nimmt, riskiert einen langwährenden, schmerzhaften Begleiter, der immer daran erinnert: Der Tennisarm sollte vollkommen ausheilen, bevor man den Unterarm wieder belastet.

 

Autoren:

Dr. med. Gerold Schwartz und Michael Dirk Prang

 

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