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Stress

Was ist Stress?

Stress ist ein viel verwendeter Begriff zur Beschreibung des Alltags. Aus medizinischer Sicht ist Stress eine physiologische Reaktionsweise und Anpassungsfähigkeit des Organismus an eine Störsituation (Eustress). Diese Reaktion äußert sich in einer erhöhten Sekretion von kortikosurrenalen Hormonen und Adrenalin (daher auch Stresshormone genannt) für sowohl physische als auch psychische Reize.

Kann Stress krank machen?

Dasselbe Wort weist auch auf die pathologische Situation hin, die sich aus dieser Summe von Reaktionen ergeben kann. In bestimmten Fällen kann diese Haltung einer Person sich zu einer permanenten Funktionsweise des Organismus entwickeln. Das bedeutet, die Reaktion geht über die Reiz-Reaktion-Eliminations-Interaktion des Reizes an der Basis des Eustresses hinaus. In diesen Fällen werden wichtige neuroendokrine und psychische Modifikationen und schließlich eine Stimulation der Nebennieren aktiviert.

Welche Situationen können Auslöser sein?

Die Pathogenese von Stress kann gewöhnliche und alltägliche Lebensumstände wie Trauerfall, Arbeitsplatzverlust, Konflikte innerhalb der Familie oder der sozialen Gruppe oder innerpsychische Konflikte umfassen: Die psycho-physische und emotionale Reaktion auf solche Ereignisse hat eine primäre Bedeutung für die Auslösung der Stressreaktion.

Wie äußert sich Stress?

Einige der Stresssymptome sind:

  • regelmäßige Einschlafschwierigkeiten,
  • häufiges Bedürfnis, zu weinen,
  • ständiges Gefühl der Müdigkeit und des Schlafes,
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren oder Entscheidungen zu treffen,
  • mangelnde Bereitschaft zu lachen oder zu lächeln,
  • nervöse Ticks,
  • Gefühl der Unzulänglichkeit,
  • Reizbarkeit, Wutausbrüche,
  • erhöhter Konsum von Tabak oder Alkohol,
  • Verlust des Interesses an Sex,
  • traurige und düstere Gedanken (Depression, Suizidgefahr).

 

Bildnachweis: geralt | pixabay

 

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