Spondylitis

Was ist Spondylitis?

Bei einer Spondylitis handelt es sich um eine Läsion der Wirbelsäule mit entzündlicher und infektiöser Ätiologie. Sie ist begleitet von einer Abnahme der Knochendichte und dem Auftreten eitrig-entzündlicher Herde, die eine Zerstörung der Wirbelkörper sowie eine Deformität der Wirbelsäule im Allgemeinen verursachen.

Welche Arten der Spondylitis gibt es?

Es gibt viele Arten von Spondylitis, die von ihrer Ursache abhängen, aber die häufigste unter ihnen ist Spondylitis ankylosans oder Morbus Bechterew. Infektiöse, einschließlich solcher, die durch eine spezifische und unspezifische Infektion verursacht werden sowie traumatische Formen lassen sich ebenfalls unterscheiden.

Eine spezifische Form tritt auf, wenn die Wirbel von Tuberkulose betroffen sind, mit Syphilis, Brucellose (Infektionskrankheit), Typhus (Infektionskrankheit) usw. Eine unspezifische Spondylitis tritt auf, wenn eine unspezifische Infektion auf hämatogenem Weg in die Wirbel gelangt. Dazu gehört zum Beispiel Morbus Bechterew.

Welche Manifestationen und Symptome treten auf?

  • Rückenschmerzen: Bei einer vorherrschenden Läsion der Brustwirbelsäule treten Rückenschmerzen zwischen den Schulterblättern auf, die mit einem tiefen Atemzug und Bewegungen stärker werden. Schmerzmanifestationen sind durch Verstärkung und anschließende Schwächung gekennzeichnet.
  • Nackenschmerzen treten bei der Entwicklung einer Spondylitis in der Halswirbelsäule auf und gehen mit Taubheitsgefühl der Finger sowie Symptomen einer gestörten Blutversorgung der Wirbelarterien einher.
  • Bewegungseinschränkung: Die Bewegungen sind aufgrund von Schmerzen begrenzt.
  • Anzeichen von Verformung: Spondylitis ist gekennzeichnet durch Zerstörung der Wirbel mit anschließender Wiederaufnahme, jedoch ohne Beibehaltung der vorherigen Form, was zu Verformung führt.
  • Vergiftungssymptome: Je nach Ursache kann die Erkrankung mit Fieber, häufigem Schüttelfrost und allgemeiner Schwäche einhergehen.

Um die Ursachen der Spondylitis der Wirbelsäule zu identifizieren, führt man verschiedene klinische Untersuchungen durch: Röntgendiagnostik, Computertomographie (CT) sowie Magnetresonanztomographie (MRT). Hiervon hängt der therapeutische Ansatz ab.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Die Behandlung der Spondylitis hängt von ihrer Art und dem Vorhandensein von Komplikationen sowie vom Allgemeinzustand des Patienten ab. Bei einer Spondylitis infektiöser Genese verschreibt der Arzt eine Antibiotikatherapie sowie eine symptomatische Anwendung nichtsteroidaler entzündungshemmender Arzneimittel. Wenn eine solche Behandlung unwirksam ist, bekommt der Patient alternativ hormonelle Präparate und B-Vitamine.

Zur Behandlung dieser Krankheit setzt man auch physiotherapeutische Behandlungsmethoden ein, zum Beispiel:

  • Eine Lasertherapie führt man durch, um Schmerzen und Entzündungssymptome zu lindern und die Heilung des Gewebes zu beschleunigen. Die Regeneration unter dem Einfluss eines Lasers ist viel schneller, was die Rehabilitationszeit verkürzt.
  • Die Ultraschalltherapie verwendet man, um Ödeme zu reduzieren, Muskelkrämpfe zu beseitigen und die Mikrozirkulation wieder aufzunehmen.
  • Rückenmassage, thermische Eingriffe und lokale Kryotherapie (Kältebehandlung), Hydromassage führt man ebenfalls durch.

 

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