Spezielle Unfallchirurgie

Die spezielle Unfallchirurgie ist eine zusätzliche Weiterbildung und umfasst die Behandlung von Verletzungen höherer Schwierigkeitsgrade und deren Folgen einschließlich der Behandlung von Schwerverletzten. Die Besonderheit einer speziellen Unfallchirurgie besteht darin, dass der Chirurg in einem kurzen Zeitraum (manchmal Minuten) eine medizinische Diagnose durchführen und die optimale Methode zur Behandlung einer bestimmten Pathologie (einschließlich Verletzungen) auswählen und anwenden sollte.

Aufgaben der speziellen Unfallchirurgie

Die Arbeit des medizinischen Personals hat eine klare Taktik, um keine wertvolle Zeit für diagnostische und organisatorische Maßnahmen zu verschwenden. Das präoperative Training ist intensiv, daher ist es wichtig, eine einheitliche therapeutische Taktik auszuarbeiten. Die spezielle Unfallchirurgie wird sofort nach einer vorläufigen Diagnose durchgeführt. Der Patient sollte innerhalb von vier Stunden nach dem Krankenhausaufenthalt dringend versorgt werden. Das Ziel der speziellen Unfallchirurgie ist es, das Leben eines Patienten zu retten.

Ablauf in der speziellen Unfallchirurgie

Zunächst ist es wichtig, die Diagnose, das Ausmaß des chirurgischen Risikos, die Menge und die Dauer der präoperativen Vorbereitung korrekt zu bestimmen. Es ist wichtig, die richtige Anästhesiemethode zu wählen. Bei kompliziertem akutem Krankheitsverlauf ist eine Vollnarkose erforderlich. Nur die erfahrensten Chirurgen sollten sich an der Bereitstellung einer dringenden Notfallversorgung beteiligen.

Die chirurgische Behandlung besteht aus mehreren aufeinander folgenden Phasen:

  • Vorbereitung des Patienten auf die Operation;
  • Anästhesie;
  • chirurgischer Eingriff (d. h. den direkten chirurgischen Eingriff mit allen damit verbundenen Veränderungen);
  • Rehabilitation des Patienten nach der Operation.

Die Operation umfasst: Sicherstellen des chirurgischen Zugangs (Haut- oder Schleimhautinzision), chirurgische Behandlung eines Organs und Wiederherstellung der Integrität von Geweben, die während der Operation gestört wurden.

Mögliche Einsatzgebiete

  • akute Blinddarmentzündung;
  • akute Cholezystitis (Gallenblasenentzündung);
  • perforierte Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre;
  • akute Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse);
  • akute Darmobstruktion (Darmverschluss);
  • Bauchfellentzündung;
  • obstruktiver Ikterus (Gelbsucht);
  • Nierenkolik und einige andere Krankheiten und Zustände.

 

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