Sonnenallergie

Was ist eine Sonnenallergie?

Zu viel Sonnenlicht schadet der Haut, und sie wehrt sich spätestens beim Sonnenbrand recht heftig. Eine Sonnenallergie zeigt sich indes schon lange bevor die Haut so sehr geschädigt ist, dass sie einen Sonnenbrand hat. Sie weist dann mit juckenden Hautrötungen und kleinen Knötchen darauf hin, dass sie doch besser vor der Sonne geschützt sein will.

Weitere Ursachen einer Sonnenallergie

Nicht immer ist es jedoch eine Sache allein zwischen Haut und Sonne, bisweilen wirken auch andere Substanzen mit. So gibt es Stoffe, die die Haut sehr viel empfindlicher auf Sonnenlicht reagieren lassen. Dazu zählt zum Beispiel das Bergamott-Öl. Das Bergamott-Öl ist in einigen Parfums enthalten und hat es so auch nicht schwer, auf die Haut zu gelangen. Doch auch zahlreiche andere Bestandteile von Kosmetika, ja sogar von Sonnenschutzmitteln, können eine Lichtallergie der Haut verursachen.

Wie lassen sich die verursachenden Allergene diagnostizieren?

So einfach sind die Übeltäter leider nicht zu erkennen, denn die Haut rebelliert ja nicht, sobald sie mit dem kritischen Stoff in Kontakt kommt, sondern erst später, wenn sie zusätzlich der Sonne ausgesetzt ist. Um den Allergieauslöser zu identifizieren, verzichtet man erst einmal auf das verdächtige Parfum, das verdächtige Sonnenschutzpräparat, die entsprechende Creme oder Lotion.

Normalisiert sich die Haut, dann kann man es nach einer gewissen Zeit vorsichtig für einen Test noch einmal auf die Haut bringen und dann der Sonne aussetzen, um für die Zukunft Bescheid zu wissen, also das entsprechende Präparat meiden zu können.

 

Autor
Dr. med. Johannes Müller-Steinmann

 

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