Sklerodermie

Was ist Sklerodermie?

Sklerodermie ist eine schwere Autoimmunerkrankung des Bindegewebes. Ihre Symptome sind Verhärtung der Haut, Minderdurchblutung, Störungen des Bewegungsapparates und der inneren Organe. Diese Krankheit wird von übermäßiger Produktion von Kollagen (Bestandteil der Fasern) verursacht und führt zu deren Verdickung.

Warum entwickelt sich Sklerodermie?

Die Gründe für diese Krankheit sind nicht klar. Es gibt jedoch Faktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen:

  • Erblichkeit: Das Erkrankungsrisiko steigt, wenn Familienangehörige an dieser Bindegewebserkrankung leiden;.
  • Erwachsene Frauen sind anfälliger und leiden häufiger an Sklerodermie als Männer. Im Kinderalter aber sind männliche Personen anfälliger.
  • Negative Auswirkungen von Schadstoffen: Es wurde festgestellt, dass Sklerodermie oft berufsbedingt ist und durch Wirkungen von Silikat, Asbest, Kohlenstaub, Lösungsmitteln, Acryl und ähnliche Derivate verursacht wird. Dies erhöht das Erkrankungsrisiko erheblich.

Was sind typische Anzeichen?

Sklerodermie äußert sich in rosaroten Flecken auf der Haut, die allmählich dunkler (brauner) werden. Sie befinden sich auf verschiedenen Körperteilen, sogar am Kopf. Die Haut wird trocken. Die Fleckgröße und -form kann unterschiedlich sein: ovale Flecken, linienförmige Flecken. Zunächst sind diese Flecken nicht spürbar. Aber mit der Zeit können Kribbeln, Druckgefühl, Anspannung, Unbehagen und sogar Schmerzen auftreten. Der Körper beginnt, Antikörper gegen das Bindegewebe zu produzieren. Als Schutzreaktion wächst das Kollagen. Dadurch werden die elastischen Fasern der Haut und der Schleimhäute durch Kollagen ersetzt. Folgen davon sind Verhärtung und Verdickung der Haut.

Weitere Symptome der Sklerodermie sind wenig spezifisch. Sie ähneln den Symptomen anderer Krankheiten:

  • allgemeine Schwäche;
  • Müdigkeit;
  • Fieber;
  • Appetitmangel;
  • Gewichtsverlust.

Worauf zielt die Behandlung von Sklerodermie ab?

Therapeutische Maßnahmen zielen darauf ab, die Degeneration (Rückbildung) des Bindegewebes zu verlangsamen und die Mikrozirkulation zu verbessern. Eine umfassende Behandlung mit folgenden Medikamenten ist zu empfehlen:

  • Gabe von Enzymen;
  • entzündungshemmende Medikamente;
  • Arzneimittel zur Gefäßerweiterung.

Die nicht medikamentöse Behandlung der Sklerodermie beinhaltet folgende Punkte:

  • Diät;
  • physiotherapeutische Übungen;
  • Massagen;
  • eventuell operative Korrektur der betroffenen Hautpartien;
  • kosmetische und Laser-Verfahren.

 

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