Computertomographie: Single-Photon-Emissions-CT

Was ist eine Single-Photon-Emissions-CT?

Die Single-Photon-Emissions-CT (auch: Einzelphotonen-Emissions-CT) ist ein wichtiges Diagnosegerät in der Erkennung von Herzkrankheiten. Sie ist eine neue Methode der komplexen strahlenradiologischen Untersuchung. Mit ihr können Ärzte nicht nur den Einschluss eines Radiopharmazeutikums in jeden pathologischen Prozess, insbesondere bei Krebs, erkennen, sondern auch genau deren räumliche Lokalisierung nach dem tomographischen Schichtbild bestimmen. Solche Untersuchungen werden an einem modernen kombinierten Gerät durchgeführt, das einen Single-Photon-Emissions-Tomographen und einen Röntgen-Computertomographen kombiniert.

Die Computertomographie (CT) ist eine Methode zur Schicht-für-Schicht-Diagnostik des Körpers. Diese Methode basiert auf der Technik der sequentiellen Beleuchtung des Untersuchungsobjekts durch Röntgenstrahlen und der mathematischen Rekonstruktion des Bildes auf dem Bildschirm. Um qualitativ hochwertige Bilder bei der Untersuchung von Gefäßstrukturen, des Herzens sowie für die Differentialdiagnose zu erhalten, wird die CT mit intravenösen Kontrastmitteln durchgeführt. Verbindungsmedikamente für die CT sind Jodverbindungen.

Anwendungsgebiete einer Single-Photon-Emissions-CT

Single-Photon-Emissions-CT wird beispielsweise in der Kardiologie, Neurologie, Urologie, Pneumologie, für die Diagnose von Hirntumoren, für die Brustkrebs- oder Skelett-Szintigraphie und für Lebererkrankungen eingesetzt.

Die Einzelphotonen-Emissions-CT kann die Lokalisation der Läsion beim Anlegen eines Bildes genau bestimmen, Krebs rechtzeitig diagnostizieren, maligne und benigne Formationen verschiedener Organe und Systeme unterscheiden, das Vorhandensein von strukturellen Veränderungen und Funktionsstörungen im Stadium minimaler klinischer Manifestationen der Krankheit feststellen.

Durchführung der Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie

Um Single-Photon-Emissions-CT-Bilder zu erhalten, dreht sich die Gammakamera um den Patienten. Die Projektionen sind in der Regel alle 3-6 Grad festgelegt. In den meisten Fällen wird zur Erzielung einer optimalen Erholung eine volle Drehung von 360 Grad verwendet. Die typische Zeit, die erforderlich ist, um jede Projektion zu erhalten, beträgt 15-20 Sekunden. Dementsprechend beträgt die Gesamtscanzeit 15-20 Minuten. Mit einem Elektrokardiographen kann man an verschiedenen Stellen im Herzzyklus unterschiedliche Informationen über die Arbeit des Herzens abrufen.

Absolute Gegenanzeigen: Schwangerschaft, Stillzeit.

 

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