Schulter, Hand

Schulter-Hand-Syndrom

Was ist das Schulter-Hand-Syndrom?

Das Schulter-Hand-Syndrom ist eine schmerzhafte Verletzung der Schulter, die zu einer Gelenkimpotenz führt. In mehr als 50 Prozent der Fälle wird das erste Trauma durch die Schulter verursacht. Es mag vor ein paar Tagen, vor ein paar Wochen geschehen sein. Es kann eine Verstauchung, eine Verrenkung, ein Angriff auf die Muskeln sein, die die Stabilität der Schulter beeinträchtigen.

Welche weiteren Ursachen gibt es?

Manchmal geht es aber auch um eine Operation an der Extremität. In zehn bis 20 Prozent ist die Ursache ein Myokardinfarkt (Fernkomplikation des Infarkts). In 20 Prozent der Fälle gibt es Angstzustände oder depressive Tendenzen. Häufig stellt man ein emotionales Terrain fest. Auch Blutstoffwechselstörungen wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion sind Ursachen.

Wie manifestiert sich das Schulter-Hand-Syndrom?

In allen Fällen ist zunächst die Schulter betroffen, gefolgt von der gesamten Extremität, manchmal auch die Halswirbelsäule und insbesondere die Hand. Daher der Name des Syndroms: Schulter-Hand-Syndrom.

Wer ist vom Schulter-Hand-Syndrom betroffen?

Alle Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen können betroffen sein. Ob Sie hypertensiv, aber auch hypotensiv sind, ob die Koronararterien in schlechtem Zustand sind, ob die biologischen Konstanten schlecht sind (zu viel Cholesterin und Harnsäure, zu viel Zucker) und das Risiko besteht, das Syndrom zu entwickeln.

Wie verläuft die Erkrankung?

In mehr als 90 Prozent der Fälle verläuft alles wieder normal. Es gibt zwei Phasen in der Entwicklung von Gelenkschäden: In der ersten Phase kommt es tatsächlich zu einer Entzündung des Gelenks (Arthritis) mit einer heißen, schmerzhaften, impotenten Schulter. Nach dieser heißen Phase, folgt die sogenannte kalte Phase: nicht konstant, sie kann mehrere Wochen später auftreten. Die Haut verändert ihr Aussehen auf Höhe der oberen Extremität: sie wird blass, kalt, die Nägel sind brüchig.

Diese Phase kann mehrere Monate oder sogar 18 Monate bis zwei Jahre dauern. Aber in 90 Prozent der Fälle kehrt alles wieder zum Normalzustand zurück, vorausgesetzt, die Patienten sind geduldig. Bei den verbleibenden zehn Prozent kann die Heilung länger dauern oder sogar unvollständig sein.

Was sind die Symptome des Schulter-Hand-Syndroms?

Die Krankheit beginnt in der Schulter, breitet sich dann auf die Hand aus. Jede Bewegung der warmen, geschwollenen Schulter ist schmerzhaft. Wenn der Schmerz jedoch durch irgendeine Gelenkbewegung verstärkt wird, bleibt er in Ruhe, insbesondere nachts, bestehen. Sie werden schnell unerträglich.

Die Hand ist geschwollen und schmerzhaft. Man kann nur eine Schädigung der Hand oder der Schulter haben, auch wenn das Syndrom klassischerweise an der Schulter beginnt, um die Hand zu erreichen. Die Haut an der oberen Extremität kann gerötet oder blass sein, wird aber bei Berührung sehr empfindlich. Es gibt kein Fieber.

Wie diagnostiziert man das Schulter-Hand-Syndrom?

Die Diagnose ist im Wesentlichen klinisch. Um die Diagnose zu stellen, ist eine ärztliche Untersuchung ausreichend. Der Arzt muss jedoch nach kardiovaskulären Anomalien suchen, insbesondere nach Herzanomalien, die häufig vorkommen.

 

Bildnachweis: Carlos Arribas | Pexels

 

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