Schleudertrauma

Was ist ein Schleudertrauma?

Das Schleudertrauma ist ein Begriff, der auf eine Schädigung des Bewegungsapparates durch plötzliche Beschleunigung oder Bremsen zu einem Zeitpunkt hinweist, zu dem der Körper nicht dazu bereit war.

Infolge einer starken Verschiebung der Körperstrukturen ist eine Schädigung der Zwischenwirbelgelenke, Bandscheiben, Bänder, Muskeln und sogar der Nervenwurzeln möglich. Normalerweise verwendet man diesen Begriff in Bezug auf die Halswirbelsäule, jedoch ist eine Schädigung in anderen Teilen der Wirbelsäule möglich.

Wie manifestieren sich verschiedene Formen des Schleudertraumas?

Das Schleudertrauma hat wie jede andere Verletzung verschiedene Formen, hier: schwer und leicht.  Eine leichte Schleudertrauma-Verletzung tritt bei einer nicht so starken Verletzung auf. Der Schmerz manifestiert sich in den ersten sechs Stunden nach der Verletzung und nimmt allmählich zu. Klinisch manifestiert durch verschiedene neurologische Symptome, die nach einigen Tagen verschwinden. Symptome einer leichten Form von Schleudertrauma:

  • Nackenschmerzen;
  • ständiger Schwindel und Anzeichen von Übelkeit;
  • selten gibt es neurologische Manifestationen eines Traumas in Form von Taubheitsgefühl der Finger der oberen Gliedmaßen.

In der Regel lassen sich solche Symptome durch die Einnahme von Schmerzmitteln leicht beseitigen.

Symptome einer schweren Form treten sofort auf, alles beginnt mit einem scharfen Schmerz im Nacken, der sich auf andere Teile der Wirbelsäule auswirkt, dann äußern sich andere Anzeichen einer Verletzung:

  • Übelkeit mit Erbrechen;
  • die Bewegungskoordination ist gestört;
  • das Sehvermögen verschlechtert sich;
  • in seltenen Fällen kann es zu Tinnitus (Ohrgeräusch) und Schluckbeschwerden kommen.

Wie lässt sich ein Schleudertrauma behandeln?

Eine der effektivsten Methoden zur Behandlung eines Schleudertraumas ist die Fixierung der Halswirbelsäule mit einem speziellen Korsett. Es normalisiert die Durchblutung und die Wiederherstellung beschädigter Strukturen. Es ist notwendig, ein Korsett für vier bis fünf Tage zu tragen, wenn keine Fraktur oder Instabilität der Halswirbel vorliegt.

Darüber hinaus kann der Arzt eine Behandlung mit nichtsteroidalen, entzündungshemmenden Arzneimitteln verschreiben. Massagen und andere Eingriffe sollten ausschließlich von einem Arzt verschrieben werden. Selbstmedikation kann zu Störungen und Komplikationen bei Verletzungen führen.

 

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