Röntgen: Unterleib

Was passiert beim Röntgen vom Unterleib?

Beim Röntgen vom Unterleib untersucht der Arzt Erkrankungen/Veränderungen der Genitalorgane. Röntgen befasst sich mit der Anwendung von Strahlen zur Erkennung von Krankheiten. Das Röntgen des Unterleibs erfolgt nicht-invasiv und schmerzfrei. Die Form der Organe und Schleimhautoberfläche werden untersucht. Dies kann mit oder ohne Kontrastmittel durchgeführt werden.

Was sind Indikationen für ein Röntgen vom Unterleib?

  • Bauchverletzungen
  • starke Bauchschmerzen
  • schneller Gewichtsverlust in kurzer Zeit
  • Zysten (Hohlraum im Gewebe des Körpers)
  • chronische Blähungen
  • Verdacht auf angeborene Fehlbildungen des Magen-Darm-Traktes
  • Kontrolluntersuchungen nach Operationen im Magen-Darm-Trakt

Wie wird diese Untersuchungsmethode durchgeführt?

Bei einer Notfallaufnahme einer Person ins Krankenhaus ist keine spezielle Vorbereitung für eine Röntgenaufnahme erforderlich. Ohne akuten Grund führt der Arzt die Untersuchung auf nüchternen Magen durch. Die Röntgenaufnahme der Bauchhöhle erfolgt entweder mit oder ohne speziellem Kontrastmittel. Es wird nicht angewendet, wenn das Ziel der Untersuchung darin besteht, Luft oder Flüssigkeit in der Bauchhöhle zu erkennen, oder wenn der Verdacht auf eine Abnormalität des Magen-Darm-Trakts besteht. Vor dem Eingriff muss der Patient alle Metallschmuckstücke entfernen.

Mittels Röntgenkontrastmittel (z. B. Barium) wird die motorische Funktion des Magen-Darm-Trakts bestimmt, um Stenosen (Verengungen) und Krebstumore zu erkennen. Der Patient wird zeitweise gebeten, den Atem anzuhalten. Während der Untersuchung beobachtet der Arzt den Kontrastdurchgang durch den Verdauungstrakt und macht eine Reihe von Bildern. Normalerweise dauert eine Röntgenaufnahme mit Barium etwa 20 Minuten. Das Kontrastmittel wird 1,5 Stunden nach der Verabreichung vollständig ausgeschieden. Dazu soll der Patient nach der Untersuchung viel Wasser trinken.

Welche Krankheiten können mit der Röntgenaufnahme des Abdomens festgestellt werden?

  • Magengeschwür der Magen- oder Zwölffingerdarmschleimhaut
  • onkologische Neubildungen
  • Stenose (Verengung von Gefäßen oder Hohlorganen) oder Krämpfe
  • freies Gas in der Bauchhöhle
  • Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum
  • Anomalien der Leber
  • Darmverschluss
  • Blinddarmentzündung
  • entzündlicher Prozess

Welche Gegenanzeigen gibt es?

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • innere Blutungen
  • Verletzung lebenswichtiger Funktionen
  • Allergie gegen das Kontrastmittel

 

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