Röntgen: Schädel

Was ist ein Röntgen vom Schädel?

Ein Röntgen vom Schädel ist die Durchleuchtung des gesamten Kopfes mit Röntgenstrahlen (z. B. zur Erkennung von Veränderungen des Schädels). Die Röntgenuntersuchung ist eine Methode der Strahlungsdiagnostik, mit der die Knochen des Bogens und der Schädelbasis, die Knochen des Gesichtsskeletts und das Gehirn untersucht werden. Die Röntgendosis während der Untersuchung ist sehr gering, sie schadet dem Körper nicht.

In welchen Fällen ist eine Röntgenuntersuchung des Schädels notwendig?

Indikationen für Röntgenaufnahmen des Schädels sind:

  • Asymmetrie der Gesichtsknochen;
  • Ohnmachtsanfälle ohne erklärbare Ursachen;
  • angeborene Pathologien der Schädelknochen und endokrine Anomalien (Auffälligkeiten);
  • im Falle einer Kopfverletzung, um Frakturen der Schädelknochen auszuschließen;
  • häufige Kopfschmerzen und Schwindel;
  • Nasenbluten;
  • schnelle Verschlechterung des Hör- oder Sehvermögens;
  • bei Bewusstlosigkeit;
  • durch Stoffwechselstörungen verursachte Krankheiten;
  • Untersuchungen im Zusammenhang mit der Onkologie.

Die Röntgenaufnahme des Schädels zeigt die Struktur der Schädelknochen, das Vorhandensein von Tumoren und den Zustand der Knochenstruktur. Dem Ergebnis der Untersuchung zufolge kann der Arzt Knochenbrüche oder -verlagerungen, Hirnhämatome, das Anfangsstadium von Osteoporose (Abnahme der Knochenmasse), Geburtsfehler und -anomalien, Neubildungen, intrakranielle Hypertonie (Bluthochdruck), eine Zyste oder einen Hirnbruch sowie einen Hypophysentumor erkennen.

Wie führen Ärzte das Röntgen vom Schädel durch?

Für die Röntgenuntersuchung bedarf es keiner besonderen Vorbereitung. Die Untersuchung ist nicht von Beschwerden begleitet, dauert nicht viel Zeit. Vor dem Röntgen entfernt der Patient alle Metallschmuckstücke, Brille und herausnehmbaren Gebisse (falls vorhanden). Danach legt der Patient sich auf den Tisch oder setzt sich auf einen Stuhl. In einigen Fällen steht der Patient bei einer Untersuchung. Der Körper unter dem Kopf ist mit einer speziellen Schürze bedeckt, die keine Röntgenstrahlen überträgt. Während des Eingriffs ist es notwendig, eine vollständige Unbeweglichkeit des Kopfes aufrechtzuerhalten. Der Arzt kann eine Untersuchung in einer oder mehreren Projektionen vorschreiben.

Das Verfahren ist für schwangere Frauen verboten. Stillenden Frauen werden auch keine Röntgenstrahlen verschrieben.

 

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