Röntgen: Extremitäten

Was ist Röntgen der Extremitäten?

Röntgen der Extremitäten ist eine Durchleuchtung von Armen oder Beinen mit Röntgenstrahlen (zum Beispiel zur Erkennung eines Bruches). Mithilfe dieser Technik erkennt ein Arzt pathologische Läsionen in den Gliedmaßen, deren Größe und Form. Gleichzeitig lässt sich das Ausmaß der Schädigung benachbarter Strukturen bewerten.

In welchen Fällen wird Röntgen der Hände oder Füße eingesetzt?

Eine Röntgenaufnahme der Hände oder Füße ist in folgenden Fällen vorgeschrieben:

  • Verletzungen (Knochenbrüche, Gelenkluxationen, Sehnenrisse);
  • Schmerz unbekannter Herkunft;
  • Schmerzen in den Händen bei Bewegung und in Ruhe;
  • Einschränkung der Mobilität;
  • Taubheit der Glieder;
  • Hyperämie (Rötung) der Haut der Hände oder Füße;
  • Kontrolle der korrekten Knochenfusion nach Frakturen;
  • Arthritis, Arthrose;
  • Gelenkdeformitäten;
  • Frakturen, Blutergüsse der Handknochen;
  • entzündliche Erkrankungen der Handknochen;
  • gutartige und bösartige Neubildungen;
  • erbliche gemeinsame Anomalien.

Wie wird Röntgen der Extremitäten durchgeführt?

Röntgen der Hände und Füße erfordert keine Vorbereitung. Unmittelbar vor der Studie müssen die Patienten Schmuck (Uhren, Ketten, Armbänder usw.) ablegen. Zum Schutz vor dem Einfluss ionisierender Strahlung auf diejenigen Körperteile des Patienten, die nicht an der Studie beteiligt sind, trägt man spezielle Bleiwesten. Die Studie ist völlig schmerzfrei und dauert fünf bis 15 Minuten.

Beim Röntgen der Hände setzt der Patient sich an den Tisch und legt eine oder beide Hände mit der Handfläche nach unten (die Finger sind so weit wie möglich gestreckt) auf einen speziellen Tisch.

Um eine Röntgenaufnahme des Fußes durchzuführen, wird der Patient auf den Rücken gelegt und beugt seine Beine an den Knien, wobei seine Füße auf der Oberfläche des Röntgentisches ruhen. Bei einer Röntgenaufnahme des Sprunggelenks sitzt der Patient und sein Fuß steht auf einem Ständer. Bei der Diagnose von Plattfüßen steht der Patient – der Fuß steht unter Last. Die Röntgenaufnahme des Oberschenkels erfolgt in Rücken- oder Seitenlage.

Welche Kontraindikationen gibt es für Röntgen der Extremitäten?

  • Schwangerschaft;
  • kritischer Zustand des Patienten, der dringend medizinische Eingriffe erfordert;
  • Röntgenstrahlen sind auch für Frauen, die ihre Kinder stillen, aufgrund eines möglichen hormonellen Versagens kontraindiziert.

 

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