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Röntgen: Abdomen (Innere Organe)

Röntgen der Bauchorgane ist eine Durchleuchtung der Bauchorgane mit Röntgenstrahlen – meistens nach vorheriger Kontrastmittelgabe (z. B. zum Erkennen einer gehinderten Passage des Speisebreis). Diese Untersuchung ermöglicht es, den Zustand der inneren Organe zu beurteilen, während sie nicht-invasiv und schmerzfrei ist.

In welchen Fällen wird das Abdomen geröntgt?

  • bei Störungen des Schluckvorgangs (Dysphagie);
  • Brustschmerzen unklarer Ätiologie;
  • Vorhandensein eines Fremdkörpers im Rachen und in der Speiseröhre;
  • Anomalien der Äste und des Aortenbogens;
  • Neubildungen und Zysten;
  • unklare Blutungen im oberen Gastrointestinaltrakt;
  • Kompressionsbruch des Mediastinums (Teil der Brusthöhle, vor dem Brustbein, hinter der Wirbelsäule begrenzt);
  • akute Bauchschmerzen;
  • Verletzungen, die möglicherweise zu inneren Blutungen führen können;
  • Verschlechterung des Krankheitsbildes von Pathologien in der Bauchhöhle (Geschwüre, Onkologie, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Blinddarmentzündung, Ischämie (Sauerstoffmangel des Herzmuskels), Nierenerkrankungen);
  • Stuhl mit Blut.

Durchführung des  Röntgens der Bauchorgane

Der Patient nimmt ein Arzneimittel ein, das im Bild beim Durchgang durch den zuvor gereinigten Dünndarm kontrastiert wird. Während der Untersuchung werden in bestimmten Abständen mehrere Bilder aufgenommen, die dem Arzt den Prozess der Weitergabe des Kontrastmittels bis zum Eintritt in den Blinddarm zeigen. Vor einer solchen Untersuchung sollte eine speziell verschriebene Diät eingehalten werden. Während der Untersuchung kann der Arzt auf die Bauchhöhle drücken, damit sich das Kontrastmittel gleichmäßig über die Mageninnenwand verteilt. Normalerweise dauert eine Röntgenaufnahme des Magens unter Zuhilfenahme eines Kontrastmittels bis zu 2 Stunden und wird ausschließlich auf nüchternen Magen durchgeführt.

Unmittelbar nach der Untersuchung muss der Patient eine große Menge Wasser trinken, um das Kontrastmittel aufzulösen – dies hilft, es leichter aus dem Körper auszuspülen. Die Strahlendosis, die der Patient während des Röntgens erhält, ist niedrig.

Was sind Gegenanzeigen für diese Untersuchung?

  • Schwangerschaft und Stillzeit (wie bei jeder Röntgenuntersuchung);
  • innere Blutungen;
  • Verletzung lebenswichtiger Funktionen;
  • allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel.

 

Bildnachweis: Wilson Urlaub | pixelio

 

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