Reizdarm: Ballaststoffe

Dieser Beitrag über Ballaststoffe wird am meisten diejenigen interessieren, die als Hauptsymptom von eines Reizdarm Verstopfung haben oder Bauchschmerzen infolge von Verstopfung oder Verstopfung, die sich mit Durchfall abwechselt.

Was sind Ballaststoffe?

Ballaststoffe sind die Stoffe, die die Zellwände der Pflanzen bilden. Sie beinhalten Substanzen, die man Zellulose nennt. Sie wurde in der Haut, Schalen und Pflanzenblättern gefunden. Wenn Sie ein Hase oder eine Kuh wären, würden Sie große Mengen grüner Materialien wie Gras oder Blätter essen. Sie würden in Ihrem Darm die nötigen Enzyme haben, um es für Ihr Verdauungssystem zu bearbeiten, und es würde Ihnen guttun.

Aber wir menschlichen Geschöpfe haben diese Enzyme nicht in unserem Körper und daher können wir Ballaststoffe nicht verdauen. Es geht nur geradewegs durch uns, unverändert und unverdaut.

Weil Ballaststoffe nicht verdaut und absorbiert werden, gelangen so viele in Dickdarm, wie in den Mund gelangt sind. Sie machen den Stuhl massiger, also haben die Darmmuskeln etwas zu tun. In der Folge entwickelt sich kein Druck, der Schmerzen und Krämpfe verursacht. Ballaststoffe machen den Stuhl auch weicher, machen ihn leichter auszuscheiden. Außerdem erlauben sie dem Stuhl, mehr Wasser im Darm zu halten, so dass er nicht so trocken wird.

Ballaststoffe und Blähungen

Wie bei so vielen Dingen, scheint es zwei Lehrmeinungen zu geben. Die eine sagt, dass Blähungen bei Verstopfungen schlimmer werden. Also soll man eine ballaststoffreiche Nahrung essen, um sich von der Verstopfung zu befreien und die Blähungen sollten sich verbessern.

Die andere besagt, dass eine ballaststoffreiche Ernährung die Blähungen verschlimmert. Demnach sollte man eine ballaststoffarme Ernährung einnehmen. Wenn Sie übermäßig Blähungen haben, warum versuchen Sie nicht etwa einen Monat lang beide Methoden und sehen, welche für Sie am besten ist?

Ballaststoffe und Verdauung

Der Dickdarm ist ein Schlauch mit Muskelwänden. Die Muskeln dieses Schlauches arbeiten am besten, wenn sie in der Lage sind, weichen massigen Stuhl in einer Wellenbewegung (Peristaltik) hinunter zum Lagerungsdepot des Rektums zu bewegen. Die Muskeln bewegen sich, um den Darminhalt zusammenzudrücken, aber wenn er bereits zusammengedrückt, hart und trocken ist, ist die natürliche Arbeit des Darms ziemlich überflüssig. Druck wächst im Darm, der überall im Unterleib Schmerzen und Unwohlsein verursacht. Daher ist es wichtig, alles was Sie können zu tun, um den Darminhalt weich und massig zu lassen und der einfachste und effektivste Weg um das zu tun ist, viel Nahrung mit Ballaststoffen zu essen.

Faserreiche Nahrungsmittel

  • Vollkornnahrung, Weizennahrung oder Vollkornbrot anstatt Weißbrot;
  • ballaststoffreiche Frühstücks-Getreideflocken, Müsli und diese enthaltende Kleie;
  • viel Obst und Gemüse, die Schale wenn möglich immer mitessend;
  • viel getrocknetes Obst (Rosinen, Backpflaumen, Aprikosen, Feigen usw.);
  • gebackene Bohnen;
  • hausgemachte Suppen anstatt Dosen- oder Tütensuppen;
  • Vollkornnudeln (Spaghetti, Makaroni) und Hülsenfrüchte (wie Linsen, Erbsen und Bohnen – Gartenbohnen, Soja, Mondbohnen, dicke Bohnen).

Weitere Pluspunkte

Letztendlich haben Ballaststoffe andere Vorteile unabhängig vom Reizdarm: Es sättigt Sie mehr als es raffinierte Nahrungsmittel tun. Essen Sie weniger, so können Sie Ihr Gewicht reduzieren. Es kann darüber hinaus dabei helfen, Krankheiten vorzubeugen wie Gallensteine, Divertikulose, Diabetes. Eine ballaststoffreiche Ernährung reduziert außerdem das Risiko von Gedärm- und Darm-Krebs. Beides steht in Zusammenhang mit fettreicher, ballaststoffarmer Nahrung.

 

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