Schulter: Rehabilitation nach Operation

Was ist Rehabilitation nach einer Schulteroperation?

Die Rehabilitation nach einer Schulteroperation ist aufgrund der Besonderheiten der anatomischen Struktur und der spezifischen Funktionen des Schultergelenks eine schwierige Aufgabe. Bei Operationen an der Schulter werden am häufigsten die folgenden chirurgischen Eingriffe durchgeführt:

  • Operationen bei schweren Gelenkverletzungen (ausgedehnte Rupturen der Rotatorenmanschette der Schulter, intraartikuläre Frakturen mit Verschiebung usw.);
  • Operationen mit gewohnheitsmäßiger Luxation der Schulter;
  • chirurgische Öffnung des Gelenks bei eitriger Arthritis (Gelenkentzündung);
  • Prothetik des Schultergelenks.

Eine Komplikation bei der Rehabilitation nach einer Schulteroperation besteht darin, dass sich in der Nähe des Schultergelenks die gleiche Gruppe von Nervenstämmen befindet, die häufig in den pathologischen Prozess mit Verletzungen und chronischen Erkrankungen des Schultergelenks involviert sind. Eine Schulteroperation kann den Zustand der Nervenfasern nur verschlimmern.

Was sind die Aufgaben der Rehabilitation nach einer Schulteroperation?

Die Rehabilitation nach einer Schulteroperation umfasst folgende Punkte:

  • Wiederherstellung der Elastizität tief liegender Elemente des Schultergelenks (Knochengewebe, Gelenkflächen, Bänder und Sehnen);
  • Normalisierung des Muskeltonus der oberen Extremität und des tatsächlich betroffenen Arms;
  • Wiederherstellung der normalen Durchblutung des operierten Gelenks;
  • Rehabilitation geschädigter Nervenfasern.

Wie lange dauert die Rehabilitationsphase nach einer Operation an der Schulter?

Nach einer Operation am Schultergelenk kann die Rehabilitationszeit einen Monat bis sechs Monate betragen. Die Dauer hängt von einer Reihe von Faktoren ab: dem Ausmaß der Verletzung, dem Ausmaß der chirurgischen Behandlung, der Funktionalität vor und unmittelbar nach der Operation, während der frühen postoperativen Phase, dem Vorliegen von Komplikationen, dem Alter und einer Reihe anderer Faktoren.

Die Rehabilitation beginnt während der Zeit der Immobilisierung. Die Arbeit erfolgt mit der gesunden Hand und in den freien Gelenken der operierten Hand. Wenig später, nach einigen Tagen, beginnen sich die Muskeln, die das direkt operierte Schultergelenk umgeben, anzuspannen.

Die Aufgabe der frühen Phase nach der Immobilisierung besteht darin, die myogene Kontraktur (Verkürzung bzw. Schrumpfung eines Gewebes) zu beseitigen, ohne die Integrität der Narbe zu beeinträchtigen. Um den Muskeltonus aufrechtzuerhalten, werden Widerstandsübungen in einem langsamen Tempo durchgeführt. In den ersten Tagen nach Beendigung der Immobilisierung werden protektive Reflexmuskelverspannungen und Schmerzen während der Bewegungen festgestellt. Massagen und Physiotherapie helfen bei der Bewältigung von Muskelverspannungen.

 

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