Gelenke: Rehabilitation bei künstlichen Gelenken

Was bedeutet Rehabilitation bei künstlichen Gelenken?

Die Rehabilitation bei künstlichen Gelenken ist die Wiederherstellung nach einer Endoprothetik. Die Rehabilitationsmaßnahmen beginnen einige Stunden nach dem Ende der Anästhesie. Wenn der Gesundheitszustand dies zulässt, lässt der Arzt den Patienten am nächsten Tag aufstehen. Im Anfangsstadium werden die medikamentöse Therapie und die Entfernung von Ödemen durchgeführt.

Was sind Aufgaben der Rehabilitation bei künstlichen Gelenken?

Eine Reihe von Verfahren für die Nachsorge zielt auf die Erfüllung folgender Aufgaben ab:

  • Schmerzen und Beschwerden beseitigen;
  • Normalisierung der Durchblutung;
  • Linderung von Entzündungen, die nach der Operation auftreten;
  • die Rückkehr der Gelenkmobilität;
  • Prävention von körperlicher Inaktivität und Verhinderung von Kontrakturen;
  • Stärkung des Muskelapparates;
  • vollständige Wiederherstellung der Bewegungsamplitude, sowohl passiv als auch aktiv.

Welche Rehabilitationsmaßnahmen setzen Spezialisten ein?

Es wird empfohlen, mit Atemübungen zu beginnen. Alle Übungen werden in Rückenlage mit minimaler Belastung ausgeführt. Sie können Muskelanspannung und -entspannung, Beugung und Streckung des Fußes umfassen. Die Reha nach der Implantation einer Endoprothese beinhaltet meistens:

  • Die Bewegungstherapie wird unter der strengen Aufsicht eines Arztes durchgeführt und zielt nicht nur auf die Entwicklung der Gliedmaßen ab, sondern auch auf die Wiederherstellung neuronaler Verbindungen im operierten Bereich.
  • Verfahren der Physiotherapie umfassen:
    • Miostimulation ist eine Anregung von Muskelkontraktionen mit Hilfe von elektrischem Strom. Mit diesem Verfahren kann man bestimmte Muskelgruppen trainieren, ohne den Rest zu beeinträchtigen.
    • Ultraschall-Therapie: Durch den gerichteten Einfluss von Schallwellen, durch die sich die Durchblutung und der Stoffwechsel im betroffenen Bereich verbessern, werden Ödeme, Entzündungen und Schmerzen vermindert.
    • Magnetfeldtherapie ist eine Art der Physiotherapie, basierend auf Magnetfeldern.
    • Stoßwellentherapie hat eine punktuelle Wirkung auf den Entzündungsherd, ohne das umliegende Gewebe zu beeinträchtigen. Es stoppt Entzündungen und regt Stoffwechselprozesse an, lindert Schmerzen und Schwellungen im Behandlungsbereich.
  • Zur Regeneration und Anregung des Stoffwechsels werden die manuelle Therapie und Lymphdrainage aktiv eingesetzt. Dies schwächt die Muskelspannung, verbessert die Durchblutung, beschleunigt die Lymphe und entfernt überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper.

 

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