Psychotherapie: Rational-Emotive Therapie (REVT)

Was ist die Rational-Emotive Therapie?

Die Rational-Emotive Therapie ist eine Methode der psychologischen Unterstützung, die von Albert Ellis in die psychotherapeutische Praxis eingeführt wurde. Bei dieser Therapie handelt es sich um keine Behandlung, sondern Training und Vermittlung einer rationalen Sozialität sowie eine Veränderung von Emotionen und menschlichen Verhaltens.

Die REVT dient der Verhaltensänderung: Erziehung und Ausbildung. Sie umfasst Training in einer wissenschaftlich (rational) bedeutsamen Erfahrung im Umgang mit Lebensproblemen, mit eigenen Gefühlen und Handlungen sowie Training in Denkfähigkeiten und rationalem Verhalten.

Die Rational-Emotive Therapie ist der Ansicht, dass praktisch alle Probleme von Menschen das Ergebnis irrationaler Überzeugungen (mystisches Denken, Überzeugungen) sind und daher durch strikte Einhaltung der empirischen Realität direkt und indirekt zu beseitigen sind.

Was ist das ABC-Modell?

Das ABC-Modell ist der Kern der Theorie der REVT. Es beschreibt nicht nur den Prozess des Auftretens fehlerhafter Emotionen und Verhaltensweisen, sondern auch, wie deren Ursachen beseitigt werden können.

  • „A“: Dies sind alle aktuellen Ereignisse oder eigene Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen im Zusammenhang mit diesen Ereignissen und möglicherweise Erinnerungen oder Gedanken über vergangene Erfahrungen;
  • „B“: Glaube;
  • „C“: Konsequenzen.

In „A“ bringt jeder etwas Eigenes mit, nämlich seine eigenen Überzeugungen, Ziele, physiologischen Veranlagungen, Einstellungen und Ansichten. Und schon führt „B“ genau dazu und nicht zu einem anderen „C“ – zu den Konsequenzen.

„A“, „B“ und „C“ sind eng miteinander verwandt, und keines dieser Elemente kann ohne die anderen existieren. Um „C“ zu ändern, muss man entweder direkt „A“ (die flachste Ebene von psychotherapeutischen Veränderungen) ändern oder erkennen, dass „B“, was zu irrationalem „C“ führt, irrational ist, dies in Erfahrung überprüfen und anstelle von spezifischem irrationalem „B“ akzeptieren.

Rational-Emotive Therapie: Welche Grundprinzipien gibt es?

  • Menschen haben Probleme nicht aufgrund von Stresssituationen oder kritischen Ereignissen, sondern als Folge ihrer Wahrnehmung durch das Prisma ihres Glaubens
  • es spielt keine Rolle, wann der Glaube erlangt wird, aber die Person hält immer noch daran fest
  • es gibt keine andere Möglichkeit, Überzeugungen zu ändern als neue Fähigkeiten des Denkens, Fühlens und Verhaltens zu erlernen und zu üben

Welche Probleme beseitigt die Rational-Emotive Therapie?

  • Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • irrationale Ängste und Phobien
  • Depression
  • Stress
  • Minderwertigkeitskomplexe
  • besessene Gedanken
  • negative Emotionen
  • Aggressivität, Schüchternheit

 

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