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Psychische Erkrankungen

Was sind psychische Erkrankungen?

Psychische Erkrankungen sind verschiedene Störungen der geistigen Aktivität und Persönlichkeitsveränderungen aufgrund von Gehirnpathologie, die häufig zu sozialen und beruflichen Anpassungsstörungen von Patienten führen. Das Krankheitsbild jeder psychischen Störung hängt von ihrer Art ab. Meistens sind die Hauptsymptome solcher Störungen Denkstörungen, emotionale Labilität und Verhaltensstörungen.

Was sind die Ursachen von psychischen Erkrankungen?

Heutzutage ist die Ursache der meisten psychischen Erkrankungen noch nicht vollständig geklärt. Einige Erkrankungen haben eine erbliche Veranlagung. Darüber hinaus können die Krankheiten und pathologischen Zustände des Patienten, die bestimmte Bereiche des Gehirns schädigen, zur Entwicklung von Störungen beitragen, die zur Entwicklung von Verhaltens- und mentalen Veränderungen führen können.

Welche Arten der psychischen Erkrankungen gibt es?

Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählt man:

Schizophrenie ist durch Denkstörungen sowie Fehler in der Urteils- und Wahrnehmungslogik gekennzeichnet. Die Entfremdung von Gedanken ist charakteristisch für den Patienten. Patienten haben verschiedene Halluzinationen, Wahnvorstellungen (Verfolgungswahn usw.). Abhängig von der Art der Schizophrenie verschreibt der Arzt ein umfassendes Medikament und überwacht ständig den Krankheitsverlauf.

Die bipolare affektive Störung ist eine Krankheit, die sich in Form einer Veränderung der Phasen von Manie und Depression manifestiert. Der Patient hat entweder eine allgemeine Verbesserung des Wohlbefindens oder im Gegenteil eine Abnahme und ein Absinken in Apathie und Sehnsucht. Diese Phasen werden einzeln ersetzt. In diesem Fall können sich nur manische, hypomanische und depressive Episoden abwechseln. Die Behandlung der Krankheit erfolgt medizinisch unter Berücksichtigung der individuellen Merkmale des Patienten. Die Gruppentherapie wirkt sich positiv auf den Patienten aus.

Klinische Depression ist eine komplexe psychische Erkrankung, die sich seit Langem manifestiert. Der Patient fühlt sich depressiv, kann sich nicht freuen, arbeiten und normale soziale Aktivitäten ausüben. Häufige Symptome einer klinischen Depression sind: Verlust von Gewohnheitsinteressen, schlechte Laune, Energiemangel, Lethargie. Es entstehen ein vermindertes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle, Pessimismus, traurige Vorstellungen über die Zukunft, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und Gewichtsverlust. Diese psychische Erkrankung wird mit einer Psychotherapie medizinisch behandelt. Klinische Depressionen erfordern eine obligatorische qualifizierte Behandlung.

Dissoziative Identitätsstörung ist eine Geisteskrankheit, bei der der Patient die Persönlichkeit in einen oder mehrere Teile „aufspaltet“, die als separate Individuen fungieren. Diese Krankheit wird durch Linderung der Symptome in Kombination mit verschiedenen Arten von Psychotherapie behandelt.

Zwangs- und Angststörungen

Zwangsstörungen sind gekennzeichnet durch den subjektiven Drang, etwas zu tun, sich auf etwas zu konzentrieren, sich an etwas zu erinnern, über ein abstraktes Thema nachzudenken. Obsessionen manifestieren sich durch wiederholte Gedanken und Handlungen.

Eine der häufigsten Angststörungen sind Panikattacken mit einem schnellen Herzschlag, Luftmangel und Schwindel. Ein wichtiges Symptom ist die Angst vor dem Tod oder dem katastrophalen Ausgang einer Situation. Die Dauer von Panikattacken beträgt in der Regel 20 bis 30 Minuten.

Soziale Phobien sind Störungen, die durch Angst vor öffentlichem Reden oder der Angst vor einer schlechten Einschätzung durch andere gekennzeichnet sind. Soziale Phobien treten im Jugendalter häufiger auf. Sie sind oft verbunden mit Panikattacken und Depressionen.

Wie behandelt man psychische Erkrankungen?

Die Wahl der Behandlungsart erfolgt bei jedem Patienten individuell. Bei den meisten psychischen Störungen wird jedoch ein umfassender Ansatz angewendet. Zu diesem Zweck werden pharmakotherapeutische und psychotherapeutische Methoden eingesetzt. Die Behandlung von Krankheiten, die in milder Form auftreten, ist ambulant durchführbar. Bei der Behandlung von Krankheiten, die durch einen schweren Verlauf gekennzeichnet sind, ist dagegen ein Aufenthalt im Krankenhaus erforderlich.

 

Bildnachweis: whoismargot | Pixabay

 

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