Pollen

Was sind Pollen?

Pollen sind männlich-sexuelle Elemente höherer Pflanzen. Er erscheint in seinem natürlichen Zustand als feines, gelbliches Pulver und besteht aus vielen kleinen Körnern (in der Größenordnung von wenigen mm).

Einteilung von Pollen

Sie sind in zwei Gruppen einteilbar: die anemophile Form, die vom Wind getragen wird, und die entomophile Form, die von Insekten von einer Pflanze zur anderen übertragen wird.

Einsatz für medizinische Zwecke

In der Therapie kommen die von den Arbeitsbienen gebildeten Pollen zum Einsatz, die sie mit Speichel und Nektar befeuchten. Hieraus bilden sie Kugeln, um sie zum Bienenstock zu transportieren.

Anwender können derartige Blütenpollen direkt in dieser Form nutzen. Sie können jedoch auch pulverisiert sein, um die äußere Hülle aufzubrechen, die nicht immer toleriert wird.

Was steckt in Pollen? Bei welchen Beschwerden können sie helfen?

Pollen (Blütenstaub) enthalten Proteine, Zucker, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, antibiotische Substanzen, eine wachstumsbeschleunigende Substanz und Sexualhormone. Sie kommen in allen Zuständen von Stress und Unterernährung, bei Leberkrankheiten, Asthenie (Schwäche, Kraftlosigkeit) und Appetitlosigkeit zum Einsatz.

Zudem können Betroffene sie zur Desensibilisierung bei Allergien mit kleinen Tagesdosen einsetzen. So nehmen sie beispielsweise Heuschnupfen-Allergiker über einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten vor der zu erwartenden allergischen Reaktion ein.

 

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