Physiotherapie bei gynäkologischen Erkrankungen

Was ist Physiotherapie bei gynäkologischen Erkrankungen?

Die Physiotherapie beinhaltet die Verwendung physikalischer Faktoren (Licht, Elektrizität usw.). Physiotherapie bei gynäkologischen Erkrankungen ist die Wiederherstellung und Behandlung des Körpers unter Verwendung natürlicher und physikalischer Faktoren: Wärme und Kälte, Ultraschall, elektrischer Strom, Magnetfeld, Laser, Ultraviolett und andere Arten von Strahlung, Heilschlamm, Wasser, Massage und andere.

Diese Methoden sind wirksam und ergänzen die medikamentöse Komponente des integrierten Behandlungsprozesses, vermeiden unerwünschte Nebenwirkungen und erzielen anhaltend positive Behandlungsergebnisse.

Welche physiotherapeutischen Methoden kommen bei gynäkologischen Erkrankungen zum Einsatz?

Die folgenden physiotherapeutischen Methoden werden bei gynäkologischen Erkrankungen am häufigsten verwendet:

  • Magnetfeldtherapie: Man wendet sie nach Operationen bei entzündlichen Prozessen an, da sie entzündungshemmend wirkt und Schwellungen lindert;
  • Elektrotherapie wird zur Behandlung von hormonellen Störungen, Funktionsstörungen und entzündlichen Prozessen eingesetzt. Sie hat eine analgetische Wirkung, verbessert die Durchblutung der Organe, wirkt beruhigend, lindert Muskelkrämpfe;
  • Ultraschall-Therapie: Sie kommt in der postoperativen Phase mit chronischen entzündlichen Prozessen oder bei Unfruchtbarkeit zum Einsatz. Zudem mildert sie Adhäsionen, erhöht die Produktion von Hormonen durch die Eierstöcke und verbessert die Durchblutung.

Welche Auswirkungen hat die Physiotherapie?

Die Physiotherapie bei gynäkologischen Erkrankungen hat verschiedene Auswirkungen auf den Körper einer Frau, die weitgehend davon abhängen, welche Methode gewählt wurde. Physiotherapeutische Verfahren:

  • helfen, Schmerzen zu lindern;
  • erhöhen die entzündungshemmende Wirkung der Behandlung;
  • verbessern Gewebereparaturprozesse;
  • tragen zur Beseitigung von Ödemen bei;
  • beseitigen Narbenbildung und Verwachsungen;
  • stellen den Menstruationszyklus wieder her;
  • beseitigen Manifestationen von Wechseljahren.

Was sind Indikationen für eine physiotherapeutische Behandlung?

Bei Frauen wird eine physiotherapeutische Behandlung bei folgenden gynäkologischen Erkrankungen verordnet:

  • Vulvitis (Entzündung der äußeren Genitalien);
  • Vaginitis (Entzündung der Vaginalschleimhaut);
  • Mastitis (Entzündung der Brustdrüse);
  • Risse in den Brustwarzen;
  • Uterusentzündung;
  • das Vorhandensein von Zysten in den Eierstöcken;
  • Menstruationsstörungen, einschließlich schmerzhafter Perioden;
  • das Vorhandensein von Uterusblutungen.

Wann ist Physiotherapie bei gynäkologischen Erkrankungen kontraindiziert?

Die Behandlung wirkt sich ziemlich stark auf den Körper aus, daher ist die Anwendung unter bestimmten Umständen verboten. Dazu gehören:

  • Endometriose (Wachstum von Endometrioid-Geweben jenseits der Uterusschleimhaut);
  • bösartige, gutartige Formationen;
  • Blutung;
  • Fieber;
  • schwerer Zustand des Patienten;
  • Geisteskrankheit im akuten Stadium;
  • Menstruationsperiode;
  • akutes Nieren- und Leberversagen;
  • eitrige Pathologien;
  • Genitaltuberkulose.

 

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