Phobie

Was ist eine Phobie?

Als Neurose klassifiziert, ist eine Phobie (vom griechischen „phobos“, Angst) eine Angst, die durch einen Gegenstand oder eine Situation ausgelöst wird, die an sich objektiv nicht gefährlich ist, wobei die Angst in Abwesenheit des Gegenstandes oder der Situation verschwindet. Der Patient erkennt die Absurdität der Angst, kann sie aber nicht kontrollieren.

Das Ergebnis sind charakteristische Vermeidungsverhaltensweisen, die sich einer freiwilligen Kontrolle entziehen. Einfach ausgedrückt: Phobie ist eine ängstliche emotionale Reaktion, die durch eine bestimmte Situation ausgelöst wird.

Wie unterscheiden sich Phobien?

Phobien lassen sich wie folgt unterscheiden:

  • Pseudo-Phobien der Angstneurose aufgrund der vorübergehenden Fixierung der schwebenden Angst.
  • Phobische Obsessionen, bei denen eine bestimmte Angst den Geist außerhalb des Objekts selbst belagert, wie zum Beispiekl Nosophobie oder Dysmorphophobie.
  • Psychotische Zustände (schizophren oder paranoid).

Mechanismen dieser Neurose

Phobie wäre, kurz gesagt, ein System der Verteidigung durch Selektion: Unglück ist in einem einzigen Objekt eingeschlossen, auch wenn es sich dort durch die Wirkung eines Naturgesetzes so lange anhäuft, bis es explosiv wird.

Bei Phobien erreicht die Potenzialität des verfluchten Objekts manchmal Paroxysmen: die Schlange, die Maus, die Spinne, die Wespe können bei denjenigen, die sie „ausgewählt“ haben, Ängste auslösen, die sie dazu bringen würden, sich ins Leere zu stürzen. Im Erwachsenenalter verdanken sie ihre Stärke ihrer infantilen Herkunft.

Menschen verbringen ihr Leben damit, alte Ängste zu reaktualisieren. Es ist selten, dass er sie alle heraufbeschworen hat.

Psychologische Betrachtung

Die phobische Neurose beschreibt Freud aufgrund ihrer strukturellen Verwandtschaft zur Hysterie als Angsthysterie. Für Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker symbolisiert die Phobie einen unbewussten Konflikt, um Ängste zu vermeiden, die mit einem Impuls sexuellen Ursprungs zusammenhängen. Man verschiebt den Konflikt auf eine externe Quelle, die nichts mit ihm zu tun hat, und Phobien stehen in engem Zusammenhang mit sexuellen Hemmungen.

 

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