Pfeiffersches Drüsenfieber

Was ist Pfeiffersches Drüsenfieber?

Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine durch das Epstein-Barr-Virus (ein Herpesvirus) verursachte Infektionskrankheit, die durch Fieber, eine Zunahme aller Gruppen von Lymphknoten und das Auftreten von Plaques auf den Mandeln gekennzeichnet ist. Der Übertragungsweg des Virus erfolgt durch Tröpfchen.

Am häufigsten erkranken Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren und Jugendliche. Ein weiterer prädisponierender Faktor ist die Schwächung der Immunität, auch aufgrund der Entwicklung einer HIV-Infektion.

Welche Symptome manifestieren sich?

Pfeiffersches Drüsenfieber kann typisch (symptomatisch) und atypisch (asymptomatisch), akut und chronisch sein. Die Inkubationszeit beträgt vier bis sechs Wochen. Die Krankheit beginnt akut. Es gibt eine starke allgemeine Schwäche, die Körpertemperatur steigt, Schmerzen im Hals, in den Muskeln und Gelenken sowie beim Schlucken treten auf, der Schlaf ist gestört. Die zervikalen Lymphknoten vergrößern sich.

Zudem vergrößern sich Leber und Milz. Das Gesicht schwillt an, das Atmen durch die Nase ist schwierig und das Kind muss mit offenem Mund atmen. Einige Patienten haben möglicherweise dunklen Urin und eine leichte Gelbfärbung der Haut und der Sklera aufgrund von Leberschäden.

Die Diagnose der Krankheit basiert auf den Ergebnissen einer klinischen Untersuchung des Patienten und Laborblutuntersuchungen.

Worauf basiert die Pfeiffersches-Drüsenfieber-Behandlung?

Derzeit gibt es keine spezifischen Therapien. Die Methoden der symptomatischen Behandlung zielen darauf ab, ihren Erreger – das Epstein-Barr-Virus – zu neutralisieren. Hierzu verschreibt man spezielle Medikamente, Antibiotika, Cortikosteroide (entzündungshemmende Medikamente, in besonderen Fällen).

Außerdem zielt die Behandlung auf die Wiederherstellung der Leber ab. Die symptomatische Therapie umfasst fiebersenkende Mittel und Medikamente zur Verbesserung der Nasenatmung sowie Antihistaminika zur Vermeidung allergischer Reaktionen.

Es ist empfohlen, körperliche Anstrengung, die Wirkung von Überlastung, Stress und Unterkühlung zu reduzieren. Nachdem eine Person bereits Pfeiffersches Drüsenfieber hatte, tritt eine zweite Krankheit aufgrund der Entwicklung einer stabilen Immunität gegen das Epstein-Barr-Virus nicht auf.

 

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