Perinatologie

Was ist Perinatologie?

Die Perinatologie (Geburtsmedizin) befasst sich mit der medizinische Betreuung und Behandlung der Schwangeren und des Neugeborenen während der Geburt. Es ist ein Zweig der Medizin, der speziell auf die Untersuchung des Lebensabschnitts einer Person ab der 28. Schwangerschaftswoche und einschließlich der ersten 7 Tage nach der Geburt abzielt. Die Geburtsperiode umfasst die Zeit vor der Entbindung, während der Entbindung und direkt nach der Entbindung.

Forschungsrichtungen in der Geburtsmedizin

Die wichtigsten Bereiche der Perinatologie beziehen sich auf:

  • die Untersuchung der Beziehung zwischen Mutter und Fötus (nervöse, hormonelle und immunologische Beziehungen);
  • strukturelle und funktionelle Merkmale des weiblichen Fortpflanzungssystems, insbesondere einiger endokriner Drüsen, in der vorgeburtlichen Periode;
  • Mechanismen der Reaktion des Körpers der Mutter auf eine Veränderung des Fötuszustands;
  • die Art des uteroplazentaren Kreislaufs;
  • Überwachung der Prozesse der Bildung einzelner Organe und Systeme des Fötus (im physiologischen – gesunden – sowie im pathologischen – krankmachenden – Zustand) sowie Veränderungen im Fötus während der Geburt, auch mit individuellen geburtshilflichen Leistungen und Operationen.

Womit befasst sich die Perinatologie?

  • Studium der fetalen und neugeborenen Physiologie und Pathologie seit der Befruchtung
  • Untersuchung von Embryogeneseprozessen
  • Analyse von Geburtsfehlern
  • Identifikation von Umweltfaktoren
  • Identifizierung von kritischen Perioden des Fötus und Neugeborenen
  • Untersuchung des Systems „Mutter-Plazenta-Fötus“
  • Untersuchung der Immunkonfliktschwangerschaft

Welche Erkrankungen untersucht die Perinatologie?

  • neugeborene Asphyxie (Atemstillstand): ein pathologischer Zustand des Babys aufgrund eines anhaltenden oder akuten Sauerstoffmangels
  • Geburtstrauma: Schädigung des zentralen und peripheren Nervensystems; Verletzung der Bauchorgane, am häufigsten sind Leber, Nebennieren und Milz geschädigt
  • Lungenerkrankungen: Atemnot, Lungenentzündung
  • Früh- und Neugeboreneninfektionen
  • diabetische Fetopathie (Entwicklungsstörung) bei Neugeborenen
  • hämolytische Erkrankung von Neugeborenen (Erkrankungen durch Störungen im Blutbild)

Welche diagnostischen Methoden werden eingesetzt?

 

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