Parkinson: Vorsorge

Was ist Parkinson?

Die Parkinson-Krankheit gehört zu den sogenannten neurodegenerativen Erkrankungen, die durch den allmählichen Tod verschiedener Arten von Neuronen gekennzeichnet sind, was zu einer Abnahme oder einem Verlust jeglicher Funktionen des Zentralnervensystems führt.

Bei der Parkinson-Krankheit sterben Neuronen, die Dopamin produzieren. Sie befinden sich hauptsächlich im Mittelhirn (dem Teil des Gehirns, der für viele seiner Funktionen verantwortlich ist, einschließlich des Sehens, des Hörens und der motorischen Koordination). Eine Parkinson-Vorsorge ist jedoch möglich.

Welche Empfehlungen umfasst die Parkinson-Vorsorge?

Zu den Empfehlungen für die Parkinson-Vorsorge gehören eine normale Arbeitsweise und körperliche Aktivität. Es ist erwiesen, dass Laufen das Fortschreiten solcher Krankheit erheblich verringert. Andere präventive Maßnahmen bei der Parkinson-Vorsorge sind:

  • schlechte Gewohnheiten sollten vermieden werden;
  • man achtet auf die Ernährung, mehr Meeresfrüchte sowie Beeren, Obst und Gemüse. Man soll Nahrungsmittel essen, die dem Gehirn helfen, regelmäßig zu arbeiten. Solche Substanzen sind in Zitrusfrüchten in der richtigen Menge enthalten;
  • Einnahme von Vitaminen der Gruppen C, E und B;
  • man vermeidet Stresssituationen und Überlastung;
  • wenn der Patient Informationen darüber hat, dass in seiner Familie Fälle aufgetreten sind, in denen jemand an Parkinson erkrankt ist, soll er sich einer genetischen Untersuchung unterziehen.
  • regelmäßiger Sport: man versucht, mehr zu laufen, zu schwimmen, zu tanzen und alles zu tun, damit alle Muskelgruppen in dem Körper so arbeiten, wie sie sollten;
  • Kontakt mit Schadstoffen vermeiden, die zur Entstehung der Krankheit beitragen (Pestizide, Kohlenmonoxid, Mangan usw.);
  • man achtet auf die Behandlung von Gefäßerkrankungen, die auf Hirnverletzungen oder Infektionskrankheiten zurückzuführen sind;
  • man achtet regelmäßig auf mentale Belastungen. Mentale Belastung ist die Basis für ein gutes Gedächtnis.

Wie manifestiert sich die Parkinson-Krankheit?

Am häufigsten sind Menschen im Alter von 55 bis 65 Jahren von der Parkinson-Krankheit betroffen. Es gibt allerdings Fälle, in denen die Krankheit bei jungen Menschen im Alter von 30 bis 40 Jahren diagnostiziert wurde.

Eines der ersten Anzeichen der Parkinson-Krankheit ist das Zittern (Tremor) eines Armes in Ruhe. Mit fortschreitender Krankheit beginnen Hände und Kopf zu zittern. In den späteren Stadien der Krankheit kommt das Zittern der Hände und des Kopfes zum Zittern der Augenlider oder des Unterkiefers und der Zunge hinzu. Die Hauptmerkmale der Parkinson-Krankheit sind Steifheit und langsame Bewegung.

 

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