Pap-Test

Was ist der Pap-Test?

Der Pap-Test (kompletter Name: Papanicolau-Test) ist eine mikroskopische Untersuchung der mit einem Vaginalabstrich entnommenen Zellen von Scheide und Gebärmutter. Er dient der Früherkennung und Identifizierung von Personen mit Gebärmutterkrebsrisiko.

Wie läuft der Pap-Test ab?

Bei einer gynäkologischen Untersuchung wird das Vaginalsekret, das flockige Zellen aus den Wänden der Vagina und des Gebärmutterhalses enthält, mit einem Spatel gesammelt und auf einen Objektträger (Vaginalabstrich) gegeben. Im Anschluss färbt dies der Frauenarzt mit einem bestimmten Stoff an (Hämatoxylin) und fixiert es in Alkohol.

Welche Rückschlüsse kann der Experte ziehen?

Das mikroskopische Betrachten des Objektträgers ermöglicht es, den Zustand der Zellen zu beurteilen und so bei Gebärmutterhalskrebs mit 95%iger Sicherheit das mögliche Vorhandensein von Krebs- und Vorkrebszuständen zu erkennen. Endometriumkrebs (Gebärmutterkörperkrebs) können Fachärzte stattdessen nur in etwa der Hälfte der Fälle erkennen.

Präventiver Papanicolau-Test ist ratsam

Der Zustand der Zellen bestimmt die zytologischen Bilder. Sie können konventionell in fünf Typen eingeteilt werden, vom normalen Abstrich (Klasse I) bis zum krebsartigen mit einer großen Anzahl atypischer Zellen (Klasse V).

Es ist ratsam, dass sich alle Frauen einmal im Jahr dieser Untersuchung unterziehen.

 

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