Osteopathie für Kinder und Säuglinge

Was ist Osteopathie für Kinder und Säuglinge?

Die Osteopathie für Kinder und Säuglinge ist eine Behandlung von Bewegungseinschränkungen der Gelenke durch spezielle Grifftechniken. Komplikationen durch eine zu frühe, zu späte oder anstrengende Geburt können körperliche Auswirkungen auf die Kinder haben, z. B. ein Schiefhals oder Überstreckung des Kopfes. Auch Schrei- oder Spuckkinder können mit Osteopathie behandelt werden. Die Halswirbelsäule ist am anfälligsten für Verletzungen.

Osteopathie ist eine spezielle Technik, um Knochen, Muskeln und innere Organe durch die Hände eines Arztes zu beeinflussen. Diagnose- und Behandlungsverfahren sind völlig schmerzfrei.

Arten der Osteopathie für Kinder und Säuglinge

Drei Hauptarten können unterschieden werden: strukturelle, viszerale und craniosacrale Osteopathie. Bei der ersten Art handelt es sich um die Behandlung des Bewegungsapparates, mit der man die körperliche Entwicklung anregen, die Immunität stärken und die erhöhte Müdigkeit des Kindes beseitigen kann. Die zweite wird verwendet, um die Pathologie der inneren Organe zu beseitigen: Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Craniosacral Osteopathie impliziert einen Effekt auf die tiefen Strukturen des Gehirns. Es ist in der Lage, Schmerzen zu beseitigen, die durch Geburtsverletzungen entstanden sind.

Bei welchen Erkrankungen wird die Behandlung angewendet?

Osteopathie wird zur Behandlung von Kindern und Säuglingen mit folgenden Erkrankungen eingesetzt:

Wie läuft eine Osteopathiesitzung ab?

Nach einem ausführlichen Beschwerdegespräch setzt sich das Kind (bzw. legt sich der Säugling) auf die Behandlungsliege. Kleidung wird von dem Körperteil entfernt, an dem es notwendig ist, mit den Händen direkt zu arbeiten. Das Kind empfindet keine Schmerzen, keinen starken Druck. Die Dauer einer Sitzung beträgt ungefähr eine halbe bis eine Stunde. Häufig reicht eine Behandlung aus. Die Anzahl der Sitzungen ist rein individuell und richtet sich nach der Diagnose des kleinen Patienten.

Was sind Gegenanzeigen für eine osteopathische Behandlung bei Kindern?

Es gibt nur wenige Kontraindikationen, meistens handelt es sich um vorübergehende. Dies sind fieberhafte Erkrankungen, akute Infektionskrankheiten, akute Verletzungen, akute chirurgische Erkrankungen, Erkrankungen, die mit einem allgemeinen schweren Zustand verbunden sind, infektiöse Hautkrankheiten und Blutungen.

 

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