Ohrmuschelwiederherstellung (Othoplastik)

Was ist eine Othoplastik?

Die Ohrmuschelwiederherstellung ist eine operative Korrektur von Ohrmissbildungen oder Segelohren. Bei dieser Korrektur wird der Ohrknorpel durchschnitten, die Ohrmuschellage korrigiert und wieder vernäht. Während des Eingriffs wird die Anordnung des Knorpelgewebes des Ohres geändert: In einigen Fällen entfernt der Chirurg den Überschuss, in anderen beseitigt er nur den Defekt.

Heutzutage gibt es in der Othoplastik ungefähr zweihundert Methoden, die in zwei große Gruppen unterteilt werden können:

  • Im ersten Fall werden ästhetische Eingriffe am Ohr durchgeführt.
  • Im zweiten Fall (rekonstruktive Othoplastik) repariert der Arzt Defekte oder stellt das Gehör wieder her.

Was sind Indikationen für eine Ohrmuschelwiederherstellung?

Eine Othoplastik ist bei folgenden Pathologien angezeigt:

  • Verformung der Ohrmuscheln;
  • Fehlen eines Teils des Ohrs;
  • große Ohrgröße;
  • Asymmetrie.

Wie führen Ärzte eine Ohrmuschelwiederherstellung durch?

Der Eingriff dauert bis zu 60 Minuten unter örtlicher Betäubung. Der Hautschnitt erfolgt auf der Rückseite der Ohrmuschel und ist drei bis vier Zentimeter lang. Der Chirurg präpariert den Knorpel und entfernt sein Überschuss. Bei Taubheit bildet er eine neue Ohrmuschel der richtigen Form. Nach dem Fixieren des Knorpels wird die Hautwunde vernäht.

Der Hautschnitt erfolgt in einer natürlichen Falte auf der Rückseite der Ohrmuschel, so dass nach der Operation die Narben von außen nicht sichtbar sind. Plastische Ohrmuscheln beeinträchtigen das Gehör nicht.

Danach wird ein Verband angelegt und der Patient wird zur ambulanten Behandlung entlassen. Gleichzeitig muss der Patient für sieben bis zehn Tage einen Schutzverband tragen.

Wie erfolgt die Rehabilitation nach der Ohr-Operation?

Die Rehabilitationsdauer beträgt zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit kann der Patient nicht:

  • körperliche Aktivität ausüben;
  • kosmetische Eingriffe im Ohrbereich durchführen;
  • es ist unerwünscht, Alkohol zu trinken und zu rauchen.

Möglicherweise steigt die Körpertemperatur in den ersten Tagen nach der Operation. In den operierten Bereichen sind unangenehme Empfindungen möglich, daher kann der Arzt Schmerzmittel verschreiben. Das Entfernen der Fäden erfolgt normalerweise nach einer Woche. Wenn spezielle Nähte verwendet sind, die die Ohrmuschel fixieren, entfernt diese auch der Arzt nach einer Woche.

Wann ist der Eingriff kontraindiziert?

Die Othoplastik ist bei folgenden Erkrankungen nicht angezeigt:

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um
Ästhetisch-plastische Operationen
Nasenwiederherstellung (Rhinoplastik)
Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie