Ohnmacht (Synkope)

Was bedeutet Ohnmacht?

Ohnmacht (medizinisch: Synkope) ist ein kurzer Bewusstseinsverlust aufgrund einer Abnahme des Blutflusses im Gehirn. Er führt dazu, dass wir ganz oder teilweise das Bewusstsein verlieren.

Weshalb wird eine Person ohnmächtig?

Bei vielen Menschen können starke Emotionen wie Angst, übermäßige Hitze, Fieber, der Aufenthalt in einem geschlossenen Raum oder Stress eine Ohnmacht verursachen. Auch Menschen, denen Blut abgenommen wurde oder die einen niedrigen Blutdruck haben, können häufiger darunter leiden. Besonders gefährdet sind darüber hinaus Menschen:

  • höheren Alters,
  • mit Komorbiditäten,
  • mit Medikamenteneinnahme, wie bestimmte Blutdrucksenker, Antidepressiva oder so genannte dopaminerge Medikamente.

Weitere Ursachen für Ohnmacht können sein: niedriger Blutzucker, Hunger, Dehydrierung, schnelles Aufstehen aus der liegenden Position oder der Konsum von Alkohol oder Drogen.

Anzeichen einer Ohnmacht

Wenn eine Person kurz davor steht, ohnmächtig zu werden, zeigt sie eine Reihe von charakteristischen Anzeichen:

  • Schwäche,
  • Blässe,
  • kalte Schweißausbrüche,
  • unscharfes Sehen,
  • schwacher Puls,
  • kurzfristiger Bewusstseinsverlust.

Um einem Ohnmachtsanfall vorzubeugen, ist es wichtig, sich den ganzen Tag über mit Flüssigkeit zu versorgen. Das gilt insbesondere an sehr heißen Tagen. Darüber hinaus raten Spezialisten Menschen, die häufiger darunter leiden, mit ihren Bewegungen vorsichtig zu sein.

Ohnmacht – was tun?

Bei einer (drohenden) Ohnmacht ist es wichtig, dass sich die Person an einem kühlen Ort mit den Beinen nach oben hinlegt. Wenn die Symptome verschwunden sind, sollte dem Betroffenen geholfen werden. Sie sollte nur langsam aufstehen und prüfen, dass keine Schläge oder Verletzungen vorliegen.

Wenn die Person nicht wieder zu Bewusstsein kommt, sollten Sie sie in die stabile Seitenlage bringen. Dies verhindert ein Ersticken, wenn sie sich übergeben muss. Es ist jedoch ratsam, zur Beurteilung der Situation zu einem Spezialisten zu gehen. Das gilt insbesondere dann, treten Ohnmachtsanfälle häufiger auf.

 

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