Nordic Walking

Was ist Nordic Walking?

Nordic Walking ist eine hochwirksame Form der körperlichen Betätigung, bei der die richtige Bewegungsmethode, bestimmte Gehtechniken und spezielle Stöcke verwendet werden, um die Belastung gleichmäßig auf den Körper zu verteilen. Nordic Walking beansprucht etwa 90 Prozent der menschlichen Muskeln und ist dementsprechend viel effektiver als normales intensives Gehen ohne Stöcke.

Die wichtigsten gesundheitlichen Auswirkungen von Nordic Walking sind:

  • Steigerung des Muskeltonus;
  • Verbesserung der Herzfunktion;
  • Haltungskorrektur;
  • verbesserte Koordination;
  • Senkung des Blutdrucks;
  • verbesserte Durchblutung;
  • Stressabbau;
  • Schmerzreduzierung in der Wirbelsäule.

Was muss man beim Nordic Walking beachten?

Folgende Regeln sollte man beachten:

  • während des Gehens muss man den Rücken gerade halten und darf sich nicht nach vorne lehnen;
  • die Bewegungen erinnern an das Skifahren. Asymmetrie ist wichtig. Die Koordination von Händen und Füßen stimuliert das Nervensystem, was besonders im Alter wichtig ist,
  • man kann den Hauptschritt auch mit zusätzlichen Bewegungen abwechseln: einen breiten Schritt, der sich mit Springen und Laufen abwechselt, gleichzeitig die Bewegung des rechten Stocks und des rechten Fußes, des linken Stocks und des linken Fußes;
  • man stellt den Fuß zuerst auf die Ferse, dann auf die Zehen;
  • die Stöcke sollte man näher am Körper halten;
  • das Tempo sollte gemessen werden;
  • die ersten Trainings sollten 20 bis 25 Minuten nicht überschreiten. Man erhöht die Dauer schrittweise um fünf Minuten mit jedem Training;
  • man verzichtet eineinhalb bis zwei Stunden vor dem Unterricht auf Essen;
  • bevor man mit dem Gehen beginnt, muss man eine kleine Aufwärmübung durchführen, die aus dynamischen Übungen besteht, die dabei helfen, die Gelenke aufzuwärmen und die Durchblutung zu aktivieren;
  • um ein Training abzuschließen, sollten Übungen zum Strecken der Vorder- und Rückseite des Oberschenkels sowie der Wadenmuskulatur durchgeführt werden.

Welche Gegenanzeigen gibt es?

Gegenanzeigen sind vor allem schwere Formen der Herz-Kreislauf-Insuffizienz, Diabetes (Zuckerkrankheit), entzündliche Prozesse in der Bauchhöhle und im Becken, Verschlimmerung chronischer Erkrankungen, Fieber, kürzlich durchgeführte Operationen, Bluthochdruck, Skoliose, Fehlgeburt oder eine drohende Fehlgeburt.

 

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