Neurodermitis und Sport

Was ist bei Neurodermitis und Sport zu beachten?

Auch wenn es weise ist, als Neurodermitiker die eine oder andere Sache zu vermeiden, macht trotzdem das Leben Spaß und soll es auch: Sport und andere Hobbies sorgen für gute Laune und Ausgeglichenheit. Deshalb schließen sich Neurodermitis und Sport nicht zwangsläufig gegenseitig aus.

Sport und Bewegung vermitteln Erfolgserlebnisse, stärken das Selbstwertgefühl und fördern ein positives Körpergefühl. Jeder muss die passende Betätigung nach seinem Geschmack auswählen. Bei der Veranlagung zu Neurodermitis bieten sich in Sachen Sport und Hobby einige Disziplinen mehr, andere weniger an.

Welche Sportarten sind bei Neurodermitis zu empfehlen?

Da sich Juckreiz mit der Umgebungstemperatur und der Hauttemperatur verstärkt, sind solche sportlichen Betätigungen günstiger, die den Körper nicht so sehr erhitzen. Schwitzen löst aber nicht bei jedem Neurodermitiker ein unangenehmes Gefühl aus, der Schweiß muss nur nachher mit einer lauwarmen Dusche abgespült werden.

Ausdauertraining wie Joggen, am besten in kühler Umgebung, Schwimmen oder anderer Wassersport tun gut. Schwimmen im Salzwasser erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, denn etwas Salz verbleibt in der Haut und zieht Wasser an. Aber nach dem Schwimmen muss man die noch feuchte Haut unbedingt sofort einfetten.

Welche Sportarten sind zu vermeiden?

Nicht sinnvoll sind dagegen stressige Sportarten, bei denen es auf kurzzeitige Höchstbelastungen ankommt. Bodybuilding, Fußball, Squash und Tennis fallen also aus. Ganz besonders sinnvoll sind alle Formen des Entspannungstrainings wie autogenes Training, Yoga oder Meditationen.

 

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