Neurodermitis: Pilze im Darm

Warum siedeln sich Pilze im Darm an?

Im Darm leben eine ganze Menge Bakterien friedlich mit uns zusammen und nützen uns, indem sie Nahrungsmittel weiter zerlegen, sodass wir mehr davon haben. Außerdem stellen sie auch Vitamine her. Pilze gehören aber nicht in den Darm. Bei Menschen mit Neurodermitis siedeln sich aber gern Pilze im Darm (Hefepilze) an. Grund dafür ist die bekannte Abwehrschwäche.

Welche Folgen können Pilze im Darm haben?

Gegen Hefepilze ganz allgemein ist nichts einzuwenden, solange sie Bier, Wein oder Brot für uns herstellen. Im Darm haben sie aber nichts zu suchen. Denn dort sorgen sie für unkontrollierte Gärung, bei der Fuselalkohole entstehen können. Kopfschmerzen (wie nach billigem Fusel) können die Folge sein. Andere Stoffwechselprodukte der Pilze können Allergien auslösen oder eine Neurodermitis verschlimmern.

Welche Symptome treten bei Pilzen im Darm auf?

Hefepilze im Darm führen bei manchem zu einer Palette von Symptomen: leichtere Ermüdbarkeit, Reizbarkeit, Schwindel, Juckreiz der Haut, Blähungen, Bauchschmerzen. Diese Infektion muss daher unbedingt ein Arzt behandeln.

Worauf sollte man bei Pilzinfektionen verzichten?

Bei Neigung zu Pilzen im Darm sollte man verzichten auf:

  • Süßigkeiten;
  • weißes Mehl;
  • Nudeln;
  • Reis;
  • Kartoffeln.

Besser:

  • frische Salate;
  • gedünstetes Gemüse;
  • Fleisch schadet nicht.

Aber man selbst kann auch was tun gegen Pilze im Darm, auch wenn die Therapie so manchem schwerfallen mag: auf Süßigkeiten verzichten. Denn Pilze gedeihen bestens mit Zucker. 

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um

Infektionskrankheiten
Innere Medizin und Gastroenterologie