Nerven

Was sind Nerven?

Nerven sind ein Komplex von Nervenfasern, die zu Bindegewebe fragmentiert sind, das vom zentralen Nervensystem ausgeht und es mit den peripheren Organen verbindet. Es gibt zwei Haupttypen: die enzephalospinalen Nerven und die des sympathischen Systems (orthosympathische und parasympathische Nerven).

Worin unterscheiden sich die Nerventypen?

Die enzephalospinalen Formen unterscheidet man in Spinalnerven und kraniale oder enzephalische Nerven. Sie gehen direkt aus der Neurasthenie hervor und verteilen sich auf die oberflächlichen und skelettartigen Bezirke des Körpers. Da sie Impulse und Reize leiten, die zum Beziehungsleben gehören, nennt man auch somatisch. Auf ihrem Verlauf sind eingelagerte somatische Ganglien.

Nerven des sympathischen Systems sind auf die Eingeweide, die Gefäße, die Drüsen, das Herz und die gesamte glatte Muskulatur des Körpers verteilt. Da sie viszerale Impulse und Reize leiten, die für das vegetative Leben typisch sind, nennt man sie auch viszerale Nerven. Auf ihrem Verlauf sind viszerale Ganglien eingelagert.

Aufbau und Aussehen

Die Nerven sind schnurförmige Organe, die aus Bündeln und Bändern von Axonen oder Neuritis mit ihren Hüllen bestehen. Der Nerv ist von einer verbindenden Hülle (epinervio) umhüllt, die Fortsätze um die einzelnen Bündel (perinervio) und um die einzelnen Bündel (endonervio) sendet. Insbesondere bei den Hirnnerven werden die äußeren Hüllen (epinervio und perinervio) durch die Hirnhaut ersetzt.

Nervenfarben variieren von weiss bis grau, je nach dem Verhältnis zwischen der Anzahl der Myelin- und Amyelinfasern, Nervenfasern ohne die weisse Substanz von Schwann. Die Fasern können efferent oder motorisch (d. h. sie leiten motorische Impulse vom Zentralnervensystem in die Peripherie weiter), afferent oder sensitiv (d. h. sie leiten sensorische Reize von peripheren Organen an das Zentralnervensystem weiter) sein. Zudem können die Nerven nur motorische, nur sensorische oder beide enthalten.

Am peripheren Ende der sensorischen und motorischen Nerven gibt es manchmal besondere anatomische Formationen. Die Nerven mit spezifischer Empfindlichkeit (Sehen, Riechen, Geschmack, Tastsinn und Gehör) sind mit spezifischen Rezeptoren verbunden, die in der Lage sind, Reize zu sammeln. Die motorischen Nervenformen, sowohl die somatischen als auch die viszeralen, enden mit Dilatationen, die man als neuromuskuläre Junctions bezeichnet (auf der Ebene, auf der die Neurotransmitter freigesetzt werden) und die die klassische Form von motorischen Platten oder Clustern haben können.

Wodurch entsteht ein Nervenimpuls?

Der Nervenimpuls ist auf Ionenverschiebungen zurückzuführen, die Potenzialunterschiede bestimmen. Das sogenannte Aktionspozential, das die Aktionsströme erzeugt. Die aktive Fläche der Nervenfaser erreicht in einem bestimmten Augenblick bis zu sechs Millimeter bei Nervenentzündungen mit einem größeren Durchmesser. 

 

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