Laser: Neodym-YAG-Laser

Was ist ein Neodym-YAG-Laser?

Der Neodym-YAG-Laser ist ein Lasergerät, das ein entsprechendes Gebiet des Körpers eines Patienten behandelt. Ein Neodym-YAG-Laser ist ein Gerät zur Entfernung von Blutschwämmen und Lungenmetastasen. Charakteristisch für diesen Laser sind die Leistung und eine signifikante Lichtwellenlänge, die bis zu einer Tiefe von sechs bis acht Millimeter in biologisches Gewebe eindringen kann.

Bei welchen Erkrankungen wird dieser Laser eingesetzt?

In der Chirurgie wird ein Neodym-YAG-Laser unter anderem verwendet, um Blutungen während der Operation zu reduzieren. Weitere Gebiete, in denen dieser Laser eingesetzt wird, sind:

  • Behandlung von bösartigen Tumoren: Der grundlegende Unterschied zwischen dem Einsatz des Neodym-YAG-Lasers und herkömmlichen chirurgischen Behandlungsmethoden besteht in der maximalen Erhaltung gesunden Lungengewebes, der Verdunstung kleinster Metastasen (bis zu fünf Millimeter Durchmesser) sowie der geringen Wahrscheinlichkeit von Komplikationen in der postoperativen Phase. Mit dieser chirurgischen Behandlungsmethode lassen sich multiple und bilaterale Metastasen im Lungengewebe entfernen.
  • Der Neodym-YAG-Laser liefert hervorragende Ergebnisse bei der Behandlung von Gefäßläsionen. Er entfernt auch tief liegende Gefäße und Gefäße mit großem Durchmesser. Das Funktionsprinzip ist die thermische Wirkung auf die betroffene Stelle: Beim Aufwärmen klebt er die Gefäße zusammen und hinterlässt nach dem Eingriff nur eine leichte Rötung, die sehr schnell vergeht.
  • Der Laser beseitigt auch erfolgreich Akne, Postakne und Narben, wodurch Entzündungen und Rötungen verschwinden und die Haut gereinigt wird.
  • Neben der Bekämpfung von Hautfehlern wird der Neodym-YAG-Laser auch zur Verjüngung verwendet, um altersbedingte Veränderungen zu beseitigen: Faltenbildung, Verringerung der Hautelastizität und Pigmentierung.

Welche Gegenanzeigen für die Verwendung des Neodym-YAG-Lasers gibt es?

Die folgenden Punkte schließen eine Verwendung des Neodym-YAG-Lasers aus:

  • Schwangerschaft und Stillzeit;
  • Blutkrankheiten;
  • Entzündungsprozesse im vorgesehenen Bereich der Laserbelichtung;
  • Hautfototyp IV und V; frische Bräune im vorgesehenen Expositionsbereich;
  • Neigung zum Auftreten von Keloidnarben;
  • Diabetes (Zuckerkrankheit);
  • Erkrankungen des Bindegewebes der Autoimmunätiologie;
  • Krampfsyndrom;
  • bestimmte Medikamente.

 

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