Nährstoffmangel

Was ist Nährstoffmangel?

Man spricht in zwei Fällen von einem Nährstoffmangel. Im ersten Fall ist es die Gesamtnahrungsmittel-Quote, die unzureichend ist. Im zweiten Fall können die eingeführten Lebensmittel zwar ausreichend sein, aber für verschiedene Erkrankungen wiederum nicht ausreichen.

Wodurch kann ein Mangel an Nährstoffen entstehen?

Folgende Umstände können einen Nährstoffmangel verursachen:

  • erhöhte Nachfrage nach bestimmten Ernährungsprinzipien;
  • erhöhte Ausscheidung durch den Harntrakt;
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes;
  • Erbrechen, Durchfall und Dyspepsie sowie endokrine Erkrankungen.

Abhängig vom Mangel an Elementen wie Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten spricht man von einem protidischen, glyzidischen und lipidischen Nährstoffmangel. Der entsprechenden Mangel ist durch den Ausgleich der Nahrungsaufnahme sowie mit speziellen pharmazeutischen Präparaten zu kompensieren.

Was ist Vitaminmangel?

Bei Vitaminmangel spricht man von Avitaminose.  Dieser Nährstoffmangel oder die mangelnde Aufnahme von Nährstoffen wie Eisen, Kalzium, Kalium und Zink kann spezifische Syndrome verursachen. Eisenmangel kann sich durch Müdigkeit, Blässe und Mund- und Nagelstörungen äußern. Gefährdet sind beispielsweise Personen, die sich unangemessen ernähren, Frauen mit reichlicher Menstruation und ältere Menschen.

Kalziummangel kann im Alter das Risiko von Osteoporose-bedingten Knochenbrüchen erhöhen. Menschen mit chronischer Diarrhöe oder Menschen, die bestimmte Arten von Diuretika einnehmen, können von einem Kaliummangel betroffen sein, der sich mit Schwäche und Herzklopfen äußert. Schließlich kann ein Zinkmangel zu Appetitlosigkeit und Heilungsschwierigkeiten führen.

 

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