Nackensteife

Wodurch entsteht eine Nackensteife

Die Ursache einer Nackensteife kann vielfältig sein. Sie kann unter anderem bei Sportarten wie Fußball entstehen. Durch Extrembewegungen des Kopfes, zum Beispiel beim Kopfball. Auch Zugluft durch Klimaanlagen oder offene Autofenster können zu einer Nackensteife führen. Zudem ist Vorsicht bei nassen Haaren geboten, denn diese kühlen Kopf und Nacken intensiv aus.

Anzeichen einer Nackensteife

Ein steifer Nacken kündigt sich durch folgende Anzeichen an: Die Kopfdrehung ist schmerzhaft, beinahe unmöglich. Eine Erleichterung tritt ein, wenn man den Kopf zum Schmerzpunkt neigt.

Welche Maßnahmen helfen bei einem steifen Nacken?

Folgende Maßnahmen können einer Nackensteife Abhilfe verschaffen:

  • feuchte Wärme, zum Beispiel ein ausgedehntes Bad oder eine Dusche;
  • zehn bis 15 Minuten Rotlicht über einer Auflage aus feuchten Tüchern;
  • wärmende Salben;
  • während des Sportes kann man zur Not ein ABC-Pflaster tragen.

Darüber hinaus sollte man sich ein bis zwei Tage lang schonen. Dies bringt meist schon die ersehnte Linderung.

Was gut gemeint ist, aber die Schmerzen meistens verschlimmert, ist eine tief greifende Laienmassage durch einen Sportkameraden. Besser sind leichte, ausstreichende Bewegungen entlang der Muskulatur von Schultern und Nacken.

Ein steifer Hals gehört spätestens nach einer Woche in die Hand eines Arztes, strahlen die Schmerzen über den Arm bis in die Finger aus, sogar sofort.

 

Autoren:

Dr. med. Gerold Schwartz und Michael Dirk Prang

 

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