Muttermale: Entfernung

Was passiert bei der Entfernung der Muttermale?

Ein Muttermal kann z. B. durch eine Laserbehandlung entfernt werden. Muttermal sind gutartige Wucherungen dunkler Hautzellen (=Leberfleck). Sie sind pigmentierte Formationen auf der Haut, die entweder eben sind oder über die Hautoberfläche hinausragen. In der Regel handelt es sich bei Muttermalen um eine Ansammlung von Hautzellen, die mit Pigmenten (Melanin) oder einem übergroßen Blutgefäß überfüllt sind.

Wann ist es notwendig, Muttermalen zu entfernen?

Typischerweise sind solche Hautstörungen für den Menschen harmlos, können jedoch zu einem bösartigen Tumor – Melanom (Hautkrebs) – ausarten. In solchen Fällen wird die Entfernung nicht nur wünschenswert, sondern auch notwendig. Als eine effektive moderne Methode zur Entfernung von Muttermalen gilt die Anwendung eines Laserstrahls. Hiermit kann die Eindringtiefe in die Haut streng kontrolliert werden.

Behandlung mit dem Laser

Bevor Muttermale mit einem Laser entfernt werden, ist eine diagnostische Untersuchung erforderlich: Ursachen für das Auftreten des Neoplasmas auf der Haut sollen richtig erkannt sowie seine Größe und Tiefe bewertet und die richtige Methode zur Entfernung des Muttermals bestimmt werden. Entsprechend den Ergebnissen der Diagnose verwendet der Arzt je nach dem Ort der Muttermale und der Tiefe ihres Auftretens in der Haut einen bestimmten Lasertyp.

Das Prinzip der Entfernung basiert auf der Fähigkeit eines Laserstrahls, Feuchtigkeit aus lebenden Geweben zu verdampfen und diese zu kauterisieren (das bedeutet, durch Hitze zu zerstören). Infolgedessen verstopft der Laser die Gefäße, die die Muttermale mit Blut versorgen, und dringt bis zu einer bestimmten Tiefe in das Neoplasma ein. Dies führt zu dessen Zelltod. Benachbarte Gewebe berühren sich nicht, so dass eine Verbrennung ausgeschlossen ist.

Der Eingriff ist unblutig und wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Parameter des Laserflusses müssen individuell ausgewählt werden. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten. Anschließend wird die Stelle, an der der Laserstrahl ausgesetzt wird, mit einem Antiseptikum behandelt. An der Behandlungsstelle bildet sich nach einigen Tagen eine Kruste, die nach ein bis zwei Wochen verschwindet.

Was sind Vorteile der Laserentfernung von Muttermalen?

  • Geschwindigkeit und Schmerzlosigkeit aufgrund der kurzzeitigen und dosierten Einwirkung des Laserstrahls
  • unblutiger Eingriff und das Fehlen von Narben danach
  • keine Schädigung des gesunden Gewebes
  • die Möglichkeit, das Muttermal in seiner gesamten Tiefe zu beeinflussen
  • schnelle Abheilung nach dem Eingriff und Abwesenheit von Entzündungen, da kein direkter Kontakt des Körpers mit dem Instrument besteht und der Laserstrahl selbst eine bakterizide Wirkung hat

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um
Haut- und Geschlechtskrankheiten
Plastische Chirurgie