Mukozele Nasennebenhöhlen

Was sind Mukozele der Nasennebenhöhlen?

Mukozele der Nasennebenhöhlen (NNH) bedeutet eine Ansammlung von Flüssigkeit, genauer gesagt von Schleim, in einer vorgeformten Kavität (Hohlraum). Eine Mukozele der Nasennebenhöhlen ist die Schleimansammlung in einer Zyste.

Wie kommt es zu dieser Ansammlung von Schleim?

Im Allgemeinen aufgrund von Schwierigkeiten bei der natürlichen Drainage dieser Kavität: Wenn sie die NNH (hauptsächlich die Siebbein-, Stirn- und Kieferhöhlen) betrifft, spricht man von einer Mukozele der Nasennebenhöhlen. Es hängt mit der Stagnation der Drüsensekretion der Schleimhaut in der Höhle zusammen. Die Ursachen können sein:

  • chronische Entzündung der Nasenwege,
  • Traumata,
  • Fremdkörper.

Was sind mögliche Folgen einer Mukozele der Nasennebenhöhlen?

Die extremen Folgen hängen mit den Verformungen zusammen, die Ärzte in den betreffenden Hohlräumen feststellen können. Sie können sich auch in Richtung der Augenhöhle ausdehnen.

Woran lässt sich Schleim in der NNH erkennen?

Die Mukozele hat einen schleichenden Beginn ohne spezifische Symptome. Während der Zeit der Deformationen bemerken wir neben einem mehr oder weniger starken Kopfschmerz eine weiche, träge Schwellung, die in der Augenhöhle lokalisiert ist. Der Augapfel kann zeitweise nach unten und nach außen abgelenkt sein, ähnlich einem „Glubschauge“ (Exophthalmus).

Wie diagnostizieren Ärzte die Erkrankung?

Die Diagnose stützt sich auf das Röntgen der Nasennebenhöhlen und des Gesichtsmassivs, aber noch mehr auf die Computertomographie (CT). Die Therapie ist chirurgisch: Neben der Entleerung der Kavität ist es wichtig, eine gute Spontandrainage der Kavität wiederherzustellen, um Rezidive (Rückfälle) zu verhindern.

 

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