Morbus Osler

Was ist Morbus Osler?

Morbus Osler ist eine häufige Art der erblichen Gefäßpathologie, die eine hämorrhagische Teleangiektasie darstellt, die sich entwickelt, wenn die Gefäßwand einiger Kapillaren unentwickelt ist und sich als schwierig zu stoppende Blutung manifestiert. Die Ursache der Krankheit ist noch unbekannt. Es gibt jedoch klinische Fälle von Morbus Osler, die aufgrund von Mutationen auftreten.

Wie manifestiert sich Morbus Osler?

Die frühen Symptome einer Teleangiektasie äußern sich in der Bildung rötlicher Punkte oder Flecken auf der Nase. Die knotige Form der Teleangiektasie ist durch die Bildung von kleinen Knötchen gekennzeichnet, die sich leicht über die Oberfläche der Haut oder der Schleimhäute erheben.

Mit dem Fortschreiten der Krankheit können sich nicht nur an den Schleimhäuten und der Haut, sondern auch an den inneren Organen (Gehirn, Magen-Darm-Trakt, Lunge, Nieren usw.) teleangiektatische Herde bilden. Zusätzlich zu Teleangiektasien entwickeln sich hämorrhagische Störungen, die sich durch das Auftreten von anhaltenden und ursachenlosen Nasenbluten manifestieren.

Worauf basiert eine Therapie dieser Erkrankung?

Die Diagnose der Erkrankung wird durch endoskopische Untersuchungen erleichtert. Derzeit gibt es noch keine spezifische Behandlung für diese Krankheit. Am häufigsten bekommen Patienten eine unterstützende Therapie. Im Falle der Entwicklung von Lungen- und Magen-Darm-Blutungen lassen sie sich durch endoskopische Methoden stoppen. Zudem kann man hierbei auf eine umfassende chirurgische Versorgung zurückgreifen.

 

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