Falten: Milchsäure-Unterspritzung

Was ist Milchsäure-Unterspritzung?

Die Milchsäure-Unterspritzung wird unter anderem unter die Wangenschleimhaut gespritzt und dient zum Auffüllen von Volumen bei Falten. Solche Unterspritzungen werden tief in das Hautgewebe eingebracht, wirken daher bis zu zwei Jahre lang kontinuierlich (dies ist ein Vorteil).

Entsprechende Füllstoffe kann man verwenden, um kleine Falten und sehr tiefe Falten sowie Spuren von Narben und Defekten zu entfernen. Der Nachteil ist, dass das Ergebnis nicht sofort erkennbar ist. Dafür sind drei bis vier Sitzungen erforderlich mit einem Intervall von etwa einem Monat.

Milchsäure-Unterspritzungen werden auch verabreicht, um die Bildung eigener Kollagenzellen zu stimulieren und dadurch einen Lifting-Effekt zu erzielen.

Wie führt man eine Milchsäure-Unterspritzung durch?

Der Eingriff wird unter Narkose durchgeführt. Innerhalb von zehn bis 40 Minuten führt der Arzt eine Reihe von subkutanen Injektionen durch, die das Arzneimittel in die gewünschte Zone bringen. Da dieser Füllstoff nach der Behandlung sehr dicht ist, muss er in die tieferen Hautschichten eingebracht werden. Bei einer oberflächlichen Verabreichung ist die Milchsäure in Form kleiner Knötchen auf der Hautoberfläche sichtbar.

Nach der Milchsäure-Unterspritzung können leichte Ödeme, Rötungen, Hämatome sowie mäßige Schmerzen bei Druckausübung entstehen.

Wie wirkt eine Milchsäure-Unterspritzung?

Nach Injektionen von Milchsäure werden folgende Effekte beobachtet:

  • die Elastizität und Dichte der Haut erhöht sich;
  • Hautstraffung;
  • Produktion von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure;
  • Vorbeugung von Elastose (Ausdünnung);
  • Füllung des Volumens von Gewebe, Narben;
  • Entfernung sichtbarer Blutergüsse um die Augen, die durch die Straffung der Haut entstehen und der Haut einen weißen Farbton verleihen;
  • allgemeine Verjüngung der Haut.

Wann ist die Behandlung mit Milchsäure kontraindiziert?

Zu den Gegenanzeigen für Milchsäure-Unterspritzungen zählt man folgende Zustände:

  • lokale entzündliche Prozesse in den Injektionsbereichen;
  • Menstruation;
  • Exazerbationen chronischer Krankheiten;
  • akute Infektionen der Atemwege, Mandelentzündung, Kehlkopfentzündung, Mittelohrentzündung, Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut);
  • Alkoholkonsum am Tag des Eingriffs;
  • systemische Erkrankungen des Blutes und des Bindegewebes.

 

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