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Magenerkrankungen

Der Magen kann von diversen Erkrankungen betroffen sein, z. B. Reizmagen, Entzündungen der Magenschleimhaut und gutartige oder bösartige Gewebewucherungen (Geschwüre). Magenerkrankungen sind Schmerzen in der Magengegend des Abdomens, Magenbeschwerden und Magenstörungen. Die meisten mit dem Essen verbundenen Schmerzen können auch bei leerem Magen auftreten. Beim Essen kann es zu Schmerzen in der Magengegend kommen.

Manifestationen eines gestörten Magens

Magenbeschwerden umfassen diverse unangenehme Symptome. Blähungen, Schweregefühle, Schluckauf, Aufstoßen, Völlegefühl, Übelkeit und sogar Erbrechen zählen dazu, die einige Zeit nach dem Essen auftreten können. Bei Magenerkrankungen treten sie meist auch nach dem Essen auf. Erbrechen ist auf der Höhe des Schmerzes selten und bringt in der Regel Linderung.

Was sind die häufigsten Magenerkrankungen?

Gastritis ist eine Magenschleimhautentzündung. Symptome existieren manchmal überhaupt nicht, aber der entzündliche Prozess im Magen bleibt bestehen. Die Gefahr einer chronischen Gastritis besteht darin, dass sie die Grundlage für die Entwicklung schwerwiegenderer Erkrankungen des Magens sein kann – Geschwüre, Polypen und Tumore (Magenkrebs). Die Basis für die Behandlung der häufigen chronischen Gastritis ist die Ernährung.

Magengeschwür ist die Bildung einer Abfolge von Geschwüren der Abschnitte der inneren Membran (Schleimhaut) des Magens. Entzündungsprozesse im Magen, erhöhte Magensaftsäure, Alkoholismus, chronischer Stress, verminderte Immunität unter dem Einfluss des pathogenen Mikroorganismus Helicobacter pylori (ein Bakterium, das verschiedene Bereiche des Magens infiziert) können Magengeschwüre verursachen. Das Hauptzeichen für Magengeschwür sind Schmerzen im Bereich der Magengegend.

Magenkrebs ist einer der häufigsten Tumoren. Die Ursachen der Krankheit sind unbekannt, es gibt jedoch bestimmte Risikofaktoren. Die genetischen Eigenschaften des Körpers sind von Bedeutung. Risikofaktoren sind Krebsvorstufen: Magengeschwür, Magenpolypen, einige Formen der chronischen Gastritis. In den Anfangsstadien der Erkrankung wird Magenkrebs entweder überhaupt nicht bemerkt oder es treten nur geringe charakteristische „kleine Anzeichen“ auf – hierzu zählen verminderter Appetit, Schwäche, verminderte Leistungsfähigkeit und Depression. In späteren Stadien treten Schmerzen anderer Art in der Magengegend auf.

Verdauungsstörung ist eine Erkrankung, bei der die Grundfunktionen des Magens gestört sind, ohne dass Anzeichen anatomischer Veränderungen der Schleimhaut vorliegen. Das Hauptzeichen der Krankheit ist Sodbrennen.

Reizmagen ist eine vermehrte Abscheidung von Magensaft, die oft mit einer erhöhten Magensäure verbunden ist. In der Regel tritt eine funktionelle Hypersekretion ohne Symptome auf. Sodbrennen beunruhigt die Patienten. In seltenen Fällen tritt Erbrechen mit saurem Magensaft auf.

 

Bildnachweis: sigrid rossmann | pixelio

 

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