Magenchirurgie, endoskopische

Was ist eine endoskopische Magenchirurgie?

Die endoskopische Magenchirurgie umfasst operative Eingriffe am Magen mittels Einführen eines Schlauches, an dessen Ende eine Minikamera befestigt ist. Diese stellt das Innere des Magens auf einem Monitor dar. Dem Chirurg ermöglicht dies eine Operation mit nur einem minimalen Hautschnitt. Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber herkömmlichen (offenen) chirurgischen Eingriffen liegt in der minimalen Invasivität, dem Fehlen von Einschränkungen und dem Erhalt der vollen Funktion des Organs (Magen, Darm, Speiseröhre).

Welche Methoden der endoskopischen Magenchirurgie gibt es?

Die minimal-invasive Behandlung von Neubildungen im Magen erfolgt ohne Wucherung in den tieferen Wandschichten. Sie ist bis heute die Hauptmethode mit unterschiedlichen Variationen und dem Einsatz von Werkzeugen.

  • Die endoskopische Polypektomie ist eine Methode, Polypen im Magen zu entfernen. Polypen sind Neubildungen von Gewebe. Einige Arten von Polypen können zu Magenkrebs ausarten. In den meisten Fällen verwendet der Spezialist diese Technik, wenn die Grenze zu gesundem Gewebe klar ist.
  • Die endoskopische Entfernung in der submukosalen Schicht ist eine mehrstufige, zeitlich komplizierte Methode zum Entfernen von Formation im Magen-Darm-Bereich. Diese Methode verwendet der Chirurg, um eine gebildete, einzelne Wucherung zu entfernen (wenn der Artz einen frühen Krebs vermutet). So kann er die Tiefe des Bereichs des pathologischen Gewebes klar steuern.

In welchen Fällen wird diese Methode eingesetzt?

Die endoskopische Magenchirurgie setzt der Arzt beim Vorhandensein von Gewebeneubildungen ein, die endoskopisch oder histologisch bestätigt werden müssen; es keine Informationen vorliegen über die maligne Degeneration. Die Gefahr besteht in der Tatsache, dass einige epitheliale Formationen (Polypen) im Laufe der Zeit bösartig werden (Krebs). Die Bildung und das Wachstum von Polypen sind asymptomatisch.

Wann ist die endoskopische Magenchirurgie kontraindiziert?

Absolute Kontraindikationen sind die Verwendung von Antikoagulanzien (verlangsamen die Blutgerinnung) und eine beeinträchtigte Herzaktivität, wie instabile Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt in der akuten und subakuten Phase.

 

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