Luftröhrenchirurgie (Trachealchirurgie)

Was versteht man unter Luftröhrenchirurgie?

Luftröhrenchirurgie umfasst operative Eingriffe an der Luftröhre (Trachea), die bei Verengungen dieser durchgeführt werden, um eine normale Atmung wieder zu ermöglichen. Die Luftröhre ist ein knorpeliges röhrenförmiges Organ, das sich unterhalb des Kehlkopfes befindet und in die Hauptbronchien übergeht. Es dient der Ein- und Ausatmung.

Was ist eine Stenose der Luftröhre?

Die Stenose (Verengung) der Luftröhre ist ein pathologischer Prozess. Hierbei sind die normalen Strukturen der Luftröhrenwand durch grobes Narbengewebe ersetzt und das Lumen der Atemwege verengt. Eine Stenose kann sowohl eine Folge von Tumoren als auch eine Narbenbildung nach einer Verletzung der Luftröhre sein.

Manchmal ist die Ursache der Trachealstenose ein gutartiger Tumor, der endoskopisch oder chirurgisch aus dem Lumen der Luftröhre entfernt werden kann. Symptome der Krankheit sind: Atemnot, Husten, Beteiligung der Hilfsmuskulatur an der Atmung.

Welche Möglichkeiten gibt es in der Luftröhrenchirurgie?

Zu dem Bereich der Luftröhrenchirurgie gehören folgende operative Eingriffe:

  • Laserbehandlung: Die Operation ermöglicht es, die durch Vernarbung des Gewebes verursachte Stenose der Luftröhre schnell und schmerzlos zu beseitigen. Während der Operation bringt der Chirurg die Laserausrüstung an die Stelle der Verengung, wonach das Narbengewebe verdampft und mit einem Strahl herausgeschnitten wird.
  • Radiowellenplastik: Bei dieser Methode verwendet der Arzt anstelle eines Lasergeräts ein Radiowellenskalpell, mit dem er Narbengewebe präzise entfernen kann, ohne benachbarte Gewebe zu verletzen.
  • Ballon aus Kunststoff: Während der Operation wird ein kleiner Katheter mit einem Ballon in den Bereich der Verengung eingeführt. Anschließend pumpt der Arzt nach und nach Wasser in den Ballon, wodurch sich das Atemlumen auf die erforderliche Größe ausdehnt. Die Operation gewährleistet einen besseren Luftdurchtritt durch den Kehlkopf .
  • Laserentfernung von Neoplasmen: Die Operation wird bei einer Verengung des Lumens durchgeführt, die durch verschiedene Formationen verursacht wird. Der Chirurg entfernt das Wachstum unter Verwendung eines Laserstrahls, der die Pathologie bei gleichzeitiger Verätzung von Blutgefäßen (d. h. unblutig) beseitigt.

 

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