Lithotherapie

Was ist Lithotherapie?

Lithotherapie ist in der homöopathischen Medizin, eine therapeutischen Methode, bei der verdünnte und dynamisierte Mineralien und Gesteine verwendet werden. Es handelt sich um eine nicht-toxische Therapie, die auf den konstitutionellen Grund des Patienten einwirkt und dazu neigt, die durch eine enzymatische Blockade gestörten Stoffwechselprozesse zu verbessern.

Die Lithotherapie löst Blockaden im Körper

Das bedeutet, der Körper weist nicht einen wirklichen Mangel an Metallen und Metalloiden auf. Vielmehr hat der Organismus eine mangelnde Bereitschaft, diese Ionen zu verwenden. Sie sind für einen bestimmten Mechanismus zwar in der Nahrung vorhanden oder werden ausreichend verabreicht, können aber nicht aktiviert werden, weil sie blockiert sind. Diese Blockierung von Ionen heißt auch Chelatbildung. Sie entsteht durch ein organisches Molekül, das die Ionen selbst zurückhält und ein neues Molekül bildet. Aus diesem lässt sich das Metall nicht extrahieren.

Wie läuft die Behandlung ab?

Nach der homöopathischen Medizin ermöglicht die Verwendung homöopathischer Metallverdünnungen, den Teil des komplexierten Ions freizusetzen. Er lässt sich so wieder bei Bedarf in den Stoffwechselkreislauf an gewünschter Stelle einführen. Die Verwendung von verdünnten und dynamisierten Gesteinen und Mineralien ist dadurch gerechtfertigt, dass zwischen dem Mineral und dem Chelat, aus dem das Metallion freisetzbar ist, eine Analogie der kristallinen Struktur besteht.

Das Anwendungsgebiet der Lithotherapie ist sehr breit und umfasst praktisch alle wichtigen Kapitel der Pathologie. In der Regel werden die Heilmittel in Form eines Fläschchens zubereitet. Dieses nehmen die Anwender einmal täglich ein. Dabei belassen sie die Flüssigkeit zunächst für eine Weile unter der Zunge.

 

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