Lichtreflexionsrheographie

Was ist eine Lichtreflexionsrheographie?

Die Lichtreflexionsrheographie (Photoplethysmographie) ist eine Methode zum Testen der Venenfunktion. Ohne ein Eindringen in den Körper wird die Zeit gemessen, die zum Auffüllen entleerter, zum Herzen hinführender Blutgefäße (=Venen) der Beine benötigt wird.

Darüber hinaus lässt sich mit dieser Methode die Blutviskosität bewerten, latente Stadien, Pulswellengeschwindigkeit, Blutflussgeschwindigkeit, Verlaufszeit und Schweregrad von Gefäßreaktionen überprüfen.

Wo findet die Photoplethysmographie Einsatz?

Die Lichtreflexionsrheographie ist eine nicht-invasive Untersuchung, die keine Auswirkungen auf die Haut hat. Das bedeutet, während dieses Verfahrens setzt der Arzt keine chirurgischen Instrumente ein. Die Untersuchung bestimmt die Veränderung des Blutvolumens in dem Bereich, in dem der Experte die Messung durchführt. Die Lichtreflexionsrheographie setzen Mediziner in verschiedenen Bereichen ein: therapeutische Diagnostik, Gefäßchirurgie, Kardiologie, Endokrinologie.

Was sind Indikationen für diese Form der Venenuntersuchung?

Ärzte verordnen die Lichtreflexionsrheographie am häufigsten auf Grundlage subjektiver Beschwerden des Patienten über Symptome, die auf eine Verletzung der Gefäße hinweisen:

  • Hände und Füße sind ständig kühl;
  • verstärktes Schwitzen von Handflächen und Füßen;
  • das Auftreten eines Schmerzsyndroms sowohl in Ruhe als auch bei der Durchführung einer Handlung;
  • Krämpfe, besonders nachts;
  • anhaltender Juckreiz der Beine;
  • das Auftreten eines Gefäßnetzes an den Hüften und Beinen;
  • chronische Kopfschmerzen;
  • Schwindel;
  • Verschlechterung des Sehens, Hörens, Gedächtnisses;
  • traumatische Hirnverletzungen, ihre Folgen;
  • arterielle Hypertonie (Bluthochdruck);
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn.

Wie führen Ärzte die Lichtreflexionsrheographie durch?

Diese Untersuchung wird mit einem Aufnahmegerät durchgeführt. Um den Eingriff durchzuführen, muss sich eine Person auf den Rücken legen und dann werden Metallelektroden auf ihn gelegt, die am Körper befestigt sind. Zur Verbesserung der Empfindlichkeit werden die Elektroden mit einem speziellen Gel versehen.

Dieses Verfahren gilt als absolut sicher, weshalb diese Art der Diagnose sowohl indikativ als auch präventiv verordnet werden kann.

 

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