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Kondylome

Was sind Kondylome?

Kondylome sind Geschwülste, die an den Genitalbereichen auftreten. Diese Warzen – auch: Genital- oder Feigwarzen genannt – sind durch Viren verursacht, die zur Gruppe der sexuell übertragbaren Papillomviren (Human Papilloma Virus: HPV) gehören. Diese häufigen papillomatösen Wucherungen betreffen sowohl Männer als auch Frauen.

Die Proliferationen (d. h. durch schnelles Wachstum entstanden) sind gutartig, aber wiederkehrend. Die Behandlung basiert auf der Anwendung einer lokalen Creme.

Weitere Untersuchungen und Tests

Bei typischen Störungen sind sie (abgesehen von den oben genannten Untersuchungen) nicht systematisch, also nicht den ganzen Körper betreffend.

Der Abstrich und die Proben können kondylomatöse Läsionen aufweisen. Es wird eine Subtypisierung der HPV-Viren durchgeführt. Tatsächlich sind einige Virentypen aggressiver als andere. Hinzu kommt, dass nicht alle Viren an Gebärmutterhalskrebs beteiligt sind.

Kondylome: Fortschreiten der Krankheit

Die Behandlung von Kondylomen ist oft langwierig und muss bei allen betroffenen Sexualpartnern erfolgen. Rezidive (Rückfälle) sind häufig. Dennoch ist in den meisten Fällen die Behandlung der Läsionen erfolgreich. Das Aufhalten des Krankheitsfortschritts ist günstig.

Die Behandlung von Feigwarzen

Sie ist grundlegend und unverzichtbar. Es gibt mehrere Behandlungen, die kombinierbar sind. Die therapeutische Wahl richtet sich nach der Art der Läsion und der Lokalisation.

Medikamentöse Behandlungen: Dabei handelt es sich immer um lokale Behandlungen (auf der Basis von Cremes oder Salben) mit sehr wirksamen Produkten.

Chirurgische Behandlungen: Ziel ist die Entfernung von Geschwülsten durch Laserbehandlung oder Kryotherapie (flüssiger Stickstoff) oder Elektrokoagulation. Im Falle einer schweren Schädigung des Gebärmutterhalses kann eine Entfernung des äußeren Teils des Gebärmutterhalses notwendig sein. Bei schwangeren Frauen können nur vaginale und vulvale Läsionen behandelt werden.

Prävention von Genitalwarzen

Die HPV-Impfung bietet 100%-igen Schutz vor dem Auftreten von Genitalwarzen. Dies dürfte daher die Häufigkeit und Bedeutung dieses Problems verändern. Die Verwendung von Kondomen kann das Ansteckungsrisiko immer noch um 80 % begrenzen.

Sie sollten auch nicht zögern, eine gynäkologische Überwachung und einen Abstrich der Scheide durchzuführen.

 

Bildnachweis: Tim Mossholder | Pexels

 

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