Koma

Was ist Koma?

Das Koma ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der sich in einer Bewusstseinsverletzung äußert, die mit einer Schädigung spezieller Strukturen des Gehirns verbunden ist und durch einen völligen Mangel an Patientenkontakt mit der Außenwelt gekennzeichnet ist. Mit der Entwicklung des Komas ändern sich auch die Indikatoren des Atmungs- und Kreislaufsystems mit der Verringerung und Entwicklung der pathologischen Atmung und einer Änderung des Gefäßtonus.

Womit ist das Auftreten eines Komas verbunden?

Das Koma kann sich nicht als eigenständige Krankheit entwickeln. Es wird bei signifikanten Läsionen der oberen Schicht der Großhirnrinde beobachtet, bei denen es Zellen gibt, die für die Aktivität des höheren Nervensystems, die Kompression oder die Schädigung der Zentren des Gehirns verantwortlich sind, die für die Aktivierung der kortikalen Zellen verantwortlich sind.

Solche pathologischen Veränderungen können durch einen schweren Unfall, ein Trauma, eine entzündliche Schädigung des Nervensystems, den ungünstigen Verlauf somatischer Erkrankungen oder schwere exogene Vergiftungen ausgelöst werden.

Welche Stadien der Koma-Entwicklung unterscheidet man?

Das klinische Bild des Komas hängt von der Schwere der Schädigung ab. Wenn sich der Patient in einem vorkomatösen Zustand befindet, lassen sich Verwirrung, Lethargie, Schläfrigkeit und starke psychomotorische Erregung beobachten:

  • Zweites Stadium: Die Pupille reagiert gut auf Licht, Sehnenreflexe sind geschwächt und die Hautreflexe erhöht.
  • Drittes Stadium: Der Patient schläft tief, Kontakt ist nicht möglich. Die Reaktion auf Schmerzen fehlt, Bewegungen sind selten und chaotisch, haben einen spontanen Charakter. Es entwickeln sich pathologische Atemarten, möglicherweise Apnoe (Atemstillstand). Die Reaktion der Pupillen ist geschwächt, der Schmerz ist stark geschwächt und Reflexe fehlen.
  • Viertes Stadium: Alle Reflexe sind depressiv, es gibt kein Bewusstsein, die Pupillen reagieren nicht auf Licht, unwillkürliche Stuhlgänge und Urinieren, niedriger Blutdruck, pathologische Atmung.
  • Das fünfte Stadium des Komas ist gekennzeichnet durch das völlige Fehlen von Reflexen, extrem niedrige Körpertemperatur, seltene Atmung und der spontane Druck ist sehr gering.

Worauf basiert die Komatherapie?

Die Komatherapie basiert auf dem künstlichen Ersatz der Funktionen lebenswichtiger Organe. Diesen kombiniert man mit einer Behandlung, um die Ursachen des Komas zu beseitigen. Betroffene Patienten bekommen eine künstliche Beatmung. Außerdem sind Manipulationen erforderlich, um die normale Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus benötigen solche Patienten zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger Funktionen die Verabreichung einer Sondenernährung.

 

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