Klinik

Griech. kline = „Ruhebett“

Der Begriff „Klinik“ (auch „Klinikum“) wird meist synonym mit „Krankenhaus“ verwendet und bezeichnet eine medizinische Einrichtung, in der Patienten vollstationär behandelt werden können. Das heißt, dass sie je nach Bedarf längere Zeit in der Klinik verweilen und übernachten können. Als „Klinik“ wird jedoch auch eine bestimmte Abteilung eines Krankenhauses bezeichnet.

Alle Kliniken lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  • öffentlich
  • privat (kann von jedem Facharzt eröffnet werden)
  • freigemeinnützig

Ausstattung der Klinik

Kliniken können sowohl sehr spezialisiert als auch von breitem Spektrum sein. Kliniken bieten häufig bessere technologische Versorgung als Privatpraxen. Operationen, die eine Langzeitanästhesie oder weitere Beobachtung auf der Intensivstation erfordern, werden nur in Krankenhäusern durchgeführt. Wenn die Klinik chirurgisch aufgestellt ist, verfügt sie in der Regel über mindestens drei Operationssäle, Computertomographie (CT), ein Röntgengerät und natürlich Ultraschallgeräte.

Im Gegensatz zu Privatpraxen beschäftigen die Krankenhäuser für das Personal meist Ärzte ohne Spezialisierung (Assistenzarzt), aber unter der Aufsicht von erfahrenen und hochspezialisierten Ärzten.

Unterschied zur Tages- oder Praxisklinik

Weiterhin gibt es die so genannten „Praxiskliniken“ und „Tageskliniken“, in denen ambulante Behandlungen durchgeführt werden. Manchmal wird die ambulante Versorgung auch in Krankenhäusern angeboten.

Was macht ein Belegarzt?

Einige (wenige) Ärzte haben das Recht, ihre Patienten in Krankenhäusern zu behandeln (als sogenannter Belegarzt). So kann beispielsweise ein Chirurg kleine chirurgische Eingriffe in seiner Praxis durchführen, während derselbe Arzt schwere Eingriffe in einem Krankenhaus durchführen kann. Danach besucht der Arzt den Patienten ein- bis zweimal täglich, die restliche Zeit überwachen ihn die Kollegen im Krankenhaus.