Kernspintomographie: Ganzkörper-MRT

Was ist die Kernspintomographie?

Die Kernspintomographie ist eine Untersuchungsmethode durch Anwendung von Radiowellen und Magnetwirkung. Es werden in kurzen Zeitabständen Bilder des Körperinneren angefertigt, die ein räumliches Schnittbild berechnen lassen. Die Ganzkörper-Magnet-Resonanz-Tomographie (Ganzkörper-MRT) setzt man zum Beispiel bei der Suche nach Tochtergeschwülsten eines Tumors ein.

Die Ganzkörper-MRT-Methode besteht darin, alle Daten zu kombinieren, die als Ergebnis einer sequentiellen Untersuchung jedes Bereichs des menschlichen Körpers vorliegen. Die Diagnose wird in einem speziellen Tomographiemodus durchgeführt, mit dem man onkologische Veränderungen im Gewebe von Organen am genauesten identifizieren kann.

Welche Teile des Körpers werden untersucht?

Die Methode der Magnetresonanztomographie des gesamten Körpers zur Erkennung von krebsartigen Läsionen des Körpers umfasst die Untersuchung eines Teils der Bauchhöhlenorgane (außer Magen, Speiseröhre und Darm), des retroperitonealen Raums, der Beckenorgane, der Brust, des Gehirns und des Rückenmarks, der Weichteile des Halses und der Zonen in der Nähe des Schlüsselbeins, Achselzonen sowie Knochenstrukturen, die in den untersuchten Bereich fallen.

Welche Indikationen gibt es für die Ganzkörper-MRT?

  • das Vorhandensein von Krebserkrankungen in der unmittelbaren Familie
  • Ergebnisse genetischer Untersuchungen, die auf ein erhöhtes Risiko hinweisen
  • das Vorhandensein chronischer Krankheiten in Kombination mit Gewichtungsfaktoren, beispielsweise Rauchen oder Alkoholismus
  • Überwachung des Metastasierungsprozesses mit einer zuvor festgelegten Diagnose
  • schwere pathologische Diagnosen, für die ein Behandlungsprogramm erforderlich ist, um die Hauptursachen für ihr Auftreten zu identifizieren

Wie wird die Ganzkörper-MRT durchgeführt?

Das herkömmliche MRT-Gerät ist ein großes zylindrisches Rohr, das von einem Magneten umgeben ist. Der Patient liegt während der Untersuchung auf einem beweglichen Tisch, der sich in die Mitte des Magneten bewegt. Während des Eingriffs sollte der Patient ausreichend lange still liegen. Das MRT-Verfahren kann bei einigen Patienten ein Wärmegefühl im Körper auslösen, was eine normale Reaktion des Gewebes auf ein Magnetfeld darstellt.

Normalerweise befindet sich der Patient während der Untersuchung allein im Raum, es besteht jedoch eine Audiokommunikation zwischen dem Arzt und dem Patienten. Zudem sieht der Arzt den Patienten. Die MRT dauert durchschnittlich 60 Minuten. Dabei ist sie für den menschlichen Körper nicht absolut strahlungsfrei.

Welche Vorteile hat die MRT?

  • die MRT ist eine nicht-invasive Methode zur Visualisierung des gesamten Körpergewebes ohne den Einsatz ionisierender Strahlung
  • mithilfe einer MRT lassen sich verschiedene Gefäßanomalien (zum Beispiel Aneurysmen), Schäden an Knochenstrukturen (Frakturen, Metastasen oder Primärtumoren) und andere Erkrankungen menschlicher Organe und Gewebe darstellen
  • sie ist eine sehr informative Methode zur Diagnose von asymptomatischen Tumoren, verschiedenen Organen (Nieren, Eierstöcke, Leber) und anderen Erkrankungen
  • die MRT kann geringfügige morphologische Veränderungen im Gewebe aufzeigen, die sich möglicherweise im Frühstadium einer Infektion oder eines Tumors befinden

 

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